Philosophie in Aktion
Demokratie – Rassismus – Österreich
Hg. von Silvia Stoller / Elisabeth Nemeth / Gerhard Unterthurner
Cover
Siehe auch:
linie
Uni brennt
 
Der Anlass für eine Aktionswoche am Wiener Institut für Philosophie und damit für die meisten Texte war ein bestimmter: die Beteiligung der FPÖ an der österreichischen Bundesregierung im Februar 2000, die im In- und Ausland zu heftiger Kritik und zu den »Sanktionen« der damals 14 österreichischen EU-Partner geführt hatte. Wenn dies auch der Anlass für dieses Buch war, so gehen diese Beiträge doch darüber hinaus. Es sind Analysen und Stellungnahmen, die von verschiedenen Perspektiven her die Gegenwart beleuchten. Es sind grundsätzliche Fragen und Kontexte, die hier erörtert werden. Keine Sedativa für »Normalisierungen«, »Schulterschlüsse« oder »Konsense in Rotweißrot«; keine oberflächlichen Fragen des Images, sondern Eingriffe in die Gegenwart und Infragestellungen ihrer Selbstverständlichkeiten. Mit einem Wort: Diagnose und Kritik.

Mit Beiträgen von Ingvild Birkhan, Pierre Bourdieu, Isolde Charim, Hakan Gürses, Klaus Hamberger, Günter Hefler, Oliver Marchart, Chantal Mouffe, Elisabeth Nemeth, Stefan Nowotny, Wolfgang Pircher, Robert Pfaller, Hans Pühretmayer, Gerald Raunig, Sebastian Reinfeldt, Josef Rhemann, Silvia Stoller, Gerhard Unterthurner und Slavoj Zizek.

Details zum Buch
160 S., € 10,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-275-0 [vergriffen]
EAN: 9783851322750
Letztes Update: 12.06.2018
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