Baas - Die Anbetung der Hirten (Analysen zu Rembrandt)   BERNARD BAAS

Die Anbetung der Hirten

Oder Über die Würde eines Helldunkels

Aus dem Franz. von Hans-Dieter Gondek
»L'adoration des bergers ou De la dignité d'un clair-obscur« erschien bei Peeters, Leuven 1994
(Reihe: Das Lacansche Feld)

140 S. , EUR 15,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-193-7, 1999
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Die Anbetung der Hirten, nach Das reine Begehren das zweite Buch des Strassburger Philosophen Bernard Baas bei Turia + Kant, ist ein Lehrstück hinsichtlich einer psychoanalytischen Ästhetik, die die von Lacan im Seminar über Die Ethik der Psychoanalyse skizzierte Theorie der Sublimierung entfaltet und weiter ausarbeitet. Und dies in einer tour de force, die nicht nur die Auseinandersetzung mit den philosophischen Ästhetiken von Kant über Hegel und Schelling bis Heidegger, Merleau-Ponty und Derrida nicht scheut, sondern auch noch größten Gewinn daraus zieht. Im Mittelpunkt steht Rembrandts »Die Anbetung der Hirten«, in deren Verteilung des Helldunkels sich eine Symbolisierung des Todes zu erkennen gibt. Die Spannweite der behandelten ästhetischen Problemstellungen reicht vom alten, auf Descartes zurückgehenden Streit um den Vorrang der Umrisslinie gegenüber den Farben bis zu Lacans rätselvollen Überlegungen zum Verhältnis von Auge und Blick, die von Baas umfassend erläutert werden.


Siehe auch:
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Bernard Baas - Das reine Begehren