RENÉ SCHEU / MASSIMO PILLERA
Über Berlusconi
Italienische Intellektuelle und Politiker im Gespräch.
Angelo Bolaffi, Nando Dalla Chiesa, Gerardo D'Ambrosio, Antonio Di Pietro, Paolo Flores D'Arcais, Dario Fo, Leoluca Orlando, Antonello Sciacchitano, Marco Travaglio, Gianni Vattimo (2., verb. Auflage)
Cover
Chaotisch, aber liebenswürdig – so pflegen wir im Norden unsere italienischen Nachbarn zu charakterisieren. Zweifellos ein Vorurteil, doch eines, das sich schon seit Jahrhunderten hält. Mit diesem stereotypen Blick beurteilen wir auch die italienische Politik. Über 50 Regierungen seit 1945, also fast ein Regierungswechsel pro Jahr – das ist für unsere auf Stabilität bedachte Politkultur definitiv zu viel und also beunruhigend. Doch wenn es in Italien geschieht, dann sind wir augenzwinkernd bereit, in diesem Chaos eine Garantie für politische Stabilität zu erkennen.

Was hat sich in Italien unter Silvio Berlusconi geändert? Auf diese Frage geben Intellektuelle und Politiker aus Italien in diesem Band eine Antwort. Die zehn Gesprächspartner haben einen unterschiedlichen Hintergrund – konservativ, liberal oder sozialdemokratisch. Doch eint sie die Sorge um die italienische Demokratie.

Zur Person
René Scheu, 1974 geboren, ist Philosoph und arbeitet als Redakteur für die Hintergrundberichterstattung bei der Schweizer Tageszeitung St. Galler Tagblatt.

Massimo Pillera, 1961 geboren, ist Philosoph und Journalist. Er schreibt für verschiedene Zeitungen und hat für das Schweizer Fernsehen italienischer Sprache (RTSI) gearbeitet.
Details zum Buch
139 S., € 15,00,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-377-1 [vergriffen]
EAN: 9783851323771
Letztes Update: 12.06.2018
zur vorigen Seite