Lammer - doKU / Kunst im Dokumentarfilm CHRISTINA LAMMER

doKU

Kunst und Wirklichkeit inszenieren im Dokumentarfilm

Mit Beiträgen von Lisa Cartwright, Brian Goldfarb, Gerburg Treusch-Dieter, Grahame Weinbren und Slavoj Zizek
Teilw. aus dem Engl.
(Reihe: kultur.wissenschaften, 6)

268 S. , EUR 22,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-325-2, 2002
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Am Beispiel eines Dokumentarfilms über österreichische KünstlerInnen stellt die Autorin, in der Position der begleitenden Beobachterin, einen Entstehungsprozess dar.

Der Filmemacher Marcus Kanter erhielt den Auftrag, einen Dokumentarfilm über die österreichischen NachwuchskünstlerInnen Daryoush Asgar, Franz Kapfer und Cornelia Najjar-Krafft zu drehen. Die Autorin Christina Lammer hat den Prozess dieser filmischen Realisation begleitet und sukzessive eine externe Reflexionsebene eingebracht. Sie verbindet diesen Reflexionsschritt mit namhaften TheoretikerInnen.

Das Buch stellt diesen Gesamtprozess dar, bringt Interviews mit den Beteiligten, theoretische Beiträge zu filmischen Techniken und ihre erkenntnistheoretischen, ethischen und kulturwissenschaftlichen Implikationen. Es macht die vielfältigen Überlegungen und unzähligen Entscheidungen transparent, die dem Endprodukt Dokumentarfilm »unsichtbar« innewohnen und ist insofern exemplarisch für das Verständnis jedes medialen Werks.

Biographisches:
Christina Lammer ist Soziologin in Wien sowie Autorin und Herausgeberin mehrerer Bücher bei Turia + Kant.