Placing History
Themed Environments, Urban Consumption and the Public Entertainment Sphere Orte und ihre Geschichte(n): Themenwelten, urbaner Konsum und Freizeitöffentlichkeit
Hg. von Susan Ingram / Markus Reisenleitner
Reihe: <>kultur.wissenschaften, 7
Cover
Seien es Hotels im venezianischen oder ägyptischen Stil, Einkaufszentren, die einen Pariser Boulevard imitieren oder die immer zahlreicheren ethnischen Restaurants: wir befinden uns zunehmend in Themenwelten. Der Ausdruck themed environments bezeichnet diese aus den USA kommende Transformation urbaner Landschaften zu Vergnügungszentren und exotischen Einheiten inmitten der gewohnten Atmosphäre. Sie werden teils als infantilisierend und nicht authentisch kritisiert, teils sind sie Bestandteil des touristischen Programms und können sogar identitätsbildend für manche Orte werden.

Für diesen Band wurde die neue Ökonomie der Städte aus verschiedenen Blickwinkeln erforscht. Ein kulturelles Phänomen, das sich so schnell verbreitet, so beliebt bei großen Teilen der Bevölkerung ist und den Blick auf die Urbanität so sehr verändert, muss als Zusammenfallen verschiedener konvergierender Traditionen verstanden werden.

Die Tradition der Vergnügungsstätten – im Zentrum steht Wien – wird ebenso thematisiert wie vergleichbare Inszenierungen in anderen Städten und aktuelle Bedeutungsverschiebungen des Multikulturalismus.

susan ingram / markus reisenleitner (hg.) placing history themed environments, urban consumption and the public entertainment sphere orte und ihre geschichte(n): themenwelten, urbaner konsum und freizeitöffentlichkeit susan ingram / markus reisenleitner (hg.): placing history isbn 978-3-85132-354-2, 241 s., eur 22,– seien es hotels im venezianischen oder ägyptischen stil, einkaufszentren, die einen pariser boulevard imitieren oder die immer zahlreicheren ethnischen restaurants: wir befinden uns zunehmend in themenwelten. der ausdruck themed environments bezeichnet diese aus den usa kommende transformation urbaner landschaften zu vergnügungszentren und exotischen einheiten inmitten der gewohnten atmosphäre. sie werden teils als infantilisierend und nicht authentisch kritisiert, teils sind sie bestandteil des touristischen programms und können sogar identitätsbildend für manche orte werden.

für diesen band wurde die neue ökonomie der städte aus verschiedenen blickwinkeln erforscht. ein kulturelles phänomen, das sich so schnell verbreitet, so beliebt bei grossen teilen der bevölkerung ist und den blick auf die urbanität so sehr verändert, muss als zusammenfallen verschiedener konvergierender traditionen verstanden werden.

die tradition der vergnügungsstätten – im zentrum steht wien – wird ebenso thematisiert wie vergleichbare inszenierungen in anderen städten und aktuelle bedeutungsverschiebungen des multikulturalismus.

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Zur Person
Susan Ingram ist vergleichende Literaturwissenschaftlerin. Publikationen zu schreibenden Frauen, zur Autobiographie und Fragen von Identität und Kultur. Zur Zeit unterrichtet sie an der Lingnan University in Hong Kong.

Markus Reisenleitner ist Historiker und arbeitet vor allem in den Bereichen Kulturgeschichte, Cultural Studies, Cultural Theory und Urban Imaginings. Ebenfalls an der Lingnan University.
Details zum Buch
241 S., € 22,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-354-2 [vergriffen]

Letztes Update: 04.01.2018
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