Pierre Bourdieu und Jacques Rancière
Emanzipatorische Praxis denken
Hg. von Ruth Sonderegger und Jens Kastner
PDFInhaltsverzeichnis, Editorial
Cover
Pierre Bourdieu und Jacques Rancière gehören gegenwärtig nicht nur im Kunstbereich zu den meist zitierten französischen Intellektuellen. Ihre theoretischen Ansätze jedoch scheinen sich über weite Strecken grundsätzlich zu widersprechen: Bourdieu gilt als Theoretiker kultureller und sozialer Differenzen, während der Fokus von Rancières Philosophie eine universelle Gleichheit ist. Allerdings vereint sie vielleicht mehr als sie trennt: Nicht nur die Gegenstandsbereiche Ästhetik und Kunst, Bildung und Erziehung sowie Fragen politischer Praxis, auch die emanzipatorische, aufklärerische Perspek­tive ist ihnen gemein.

Der Band versammelt Beiträge, die über Disziplingrenzen hinweg die Ansätze beider Theoretiker aufeinander beziehen. Damit werden neue Räume für die Sozialtheorie, die Philosophie und die Kunst- und Kulturwissenschaften sowie nicht zuletzt für politisches Handeln eröffnet.

Mit Texten von Robin Celikates, Franck Fischbach, Pascal Jurt und Ulf Wuggenig, Jens Kastner und Ruth Sonderegger, Ines Kleesattel, Maria Muhle, Charlotte Nordmann, Barbara Rothmüller.

Zur Person
Ruth Sonderegger und Jens Kastner unterrichten an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
Details zum Buch
216 S., € 24,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-754-0 [lieferbar]
EAN: 9783851327540
Letztes Update: 12.06.2018
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