Degeorge - Damaskus Bd.1 GÉRARD DEGEORGE

Damaskus

Band 1: Von den Anfängen bis zu den Mamelucken

Aus dem Franz. von Jürgen Brankel
»Damas. Des origines aux Mamluks« erschien 1997 bei L'Harmattan
467 S. , EUR 40,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-448-8, 2006
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Die zwei Bände des Buches von Gérard Degeorge wurden als ein einziges Buch konzipiert. Das Werk behandelt die Geschichte der Architektur und die der Politik seit dem Neolithikum bis ins 20. Jahrhundert. Dennoch gibt es einen großen Unterschied zwischen dem ersten Band Damaskus, von den Ursprüngen bis zu den Mamelucken und dem zweiten Band Damaskus, von den Ottomanen bis heute. Der Unterschied besteht in der Quellenlage; während der erste Band sich für die Geschichte der arabischen Hochblüte unter den Umayyaden fast ausschließlich auf arabische Quellen stützt, sieht sich Degeorge gezwungen, für die Geschichte ab 1516, als Damaskus ohne Widerstand in die Hände des ottomanischen Eroberers Selim I. fiel, die Berichte europäischer Reisender zu Hilfe zu nehmen. Dennoch ist das Gesamtwerk nicht eurozentrisch, im Gegenteil: der Autor versteht seine Darstellung dieser arabischen Hochkultur als Einspruch gegen die Politik des Westens im Vorderen Orient, die bis heute fortwirkt.

Biographisches:
Gérard Degeorge ist »Ingénieur des Grandes Écoles« und Architekt, und lehrt Architektur an der École des Beaux Arts. Von seinen zahlreichen Büchern über den Orient, die in Frankreich bereits erschienen sind, sind in Deutschland zwei Bücher herausgekommen, in denen er als Photograph auftritt, unter anderem »Das Ornament in der Baukunst« des Islam bei Hirmer in München.
Jürgen Brankel: geb. 1943, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie und schloss mit einem Doktorat an der Sorbonne und mit dem Staatsexamen in Hamburg ab. Seit den 1990er Jahren widmet er sich ausschließlich der wissenschaftlichen Forschung und Übersetzungen aus dem Spanischen und Französischen. Für Turia + Kant übersetzte er v.a. Badiou, Jankélévitch und Comte.