Martin Urmann
Dekadenz
Oberfläche und Tiefe in der Kunst um 1900
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Dieses Buch stellt den ersten systematischen Vergleich der Pariser und der Wiener Kunst der Décadence an. Es nimmt mit Literatur, Malerei und Musik alle maßgebenden Kunstformen in den Blick und erkundet das paradoxe Spiel von Oberfläche und Tiefe in den Werken u.a. von Mahler, Hofmannsthal, Mallarmé und Moreau. Hierzu dient der Schlüsselbegriff der »Resonanz«.
Die Studie spannt den Bogen bis hin zu den sozialen Bedingungen der Kunst um 1900 und erschließt die Voraussetzungen der Produktion und Rezeption der Werke in den künstlerischen Feldern von Paris und Wien.
Fluchtpunkt des Buchs ist eine Theorie der Form, die ihren Ausgang bei Nietzsches Differenz des »Apollinischen und Dionysischen« nimmt.
Biographisches:
Martin Urmann studierte Geschichte und Philosophie in Berlin und Paris und wurde mit dieser Arbeit an der École des Hautes Études en Sciences Sociales und der Freien Universität Berlin promoviert. Gegenwärtig ist er Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich Episteme in Bewegung an der Freien Universität Berlin.
711 S., € 42,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-814-1
[lieferbar]
EAN: 9783851328141
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