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Finks Buch ist zu einer Standardeinführung in die Psychoanalyse geworden. Sie ist eine praxisnahe Vermittlung von psychoanalytischen Denkweisen, die durch Lacan oft eine pointierte Neuformulierung und manchmal eine formelhafte Zuspitzung erfahren haben. Zugleich bricht das Buch mit dem üblichen Missverständnis, demzufolge Lacan nur ein postmoderner Theoretiker wäre, indem es die Begriffe Lacans in den klinischen Kontext stellt und so deren analytische Kraft aufzeigt. Durch seinen übersichtlichen Aufbau wird das Buch auch zum Nachschlagewerk.
Biographisches:
Bruce Fink ist Professor für Psychologie an der Duquesne University und praktizierender Psychoanalytiker. Er übersetzte mehrere Werke Lacans ins Englische. Bei Turia + Kant erschien vom Autor auch Das Lacansche Subjekt. Zwischen Sprache und Jouissance (The Lacanian Subject: Between Language and Jouissance). Erik Vogt, geboren in Oberösterreich, ist Professor für Kontinentalphilosophie im Department of Philosophy des Trinity College in Hartford, USA. Er ist an der Universität Wien habilitiert und unterrichtete u. a. an der Loyola University in New Orleans ebenso wie am Wadham College auf Oxford (England) und in Wien. Autor u.a. von Zugänge zur politischen Ästhetik (Turia + Kant), Sartres Wieder-Holung (Passagen Verlag); (Co-)Herausgeber von Was heißt Kontinentalphilosophie?; Derrida und die Politiken der Freundschaft; Über Zizek; Über Sartre; Derrida und Adorno (alle bei Turia + Kant). Übersetzer von mehreren Büchern von Zizek.und Herausgeber bei Turia + Kant.
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