Gelbe Post, Nachdruck
Ostasiatische illustrierte Halbmonatsschrift
Reprint der Shanghaier Exilzeitschrift von 1939, mit einer Dokumentation von Paul Rosdy
Hg. von Adolf Josef Storfer
Cover
Die Gelbe Post – eine deutschsprachige Shanghaier Exilzeitschrift – wurde mit diesem Reprint wieder zugänglich gemacht. Die Zeitschrift wurde 1939 gegründet und herausgegeben von Adolf Josef Storfer (1888 – 1944), der von 1925 bis 1932 als Direktor des »Internationalen Psychoanalytischen Verlages« u. a. Mitherausgeber der Gesammelten Schriften Sigmund Freuds gewesen war. Er selbst schrieb zwei Bücher über linguistische Fragen.

Die Gelbe Post erschien zwei Mal pro Monat und setzte sich ebenso mit asiatischer Kultur, europäischer Psychoanalyse und Linguistik ebenso auseinander wie mit dem alltäglichen Überlebenskampf der Emigranten in Shanghai. Dieses einzigartige Magazin spiegelt das kosmopolitische und koloniale Leben im Shanghai der späten 30er Jahre, einer Stadt, in die man ohne Pass und Visum einreisen konnte und die Tausenden jüdischen Flüchtlingen aus Europa Zuflucht bot, aber auch zweifelhaften Personen und Geschäftemachern aus allen Ecken der Welt.

Der Reprint vereint die sieben Halbmonatshefte, so wie sie Storfer noch selbst in einem Band zusammengefasst und angeboten hat, bevor er (vergeblich) versuchte, die Gelbe Post als Tageszeitung zu führen. Eine Beilage zu dem Reprint enthält eine Dokumentation von Paul Rosdy über das Leben Adolf Josef Storfers.

Der Reprint wird wegen der anhaltenden Nachfrage und anlässlich des Films »Zuflucht in Shanghai – Port of last Resort« von Paul Rosdy und Joan Grossman, erschienen bei Winter & Winter 2005, noch einmal aufgelegt.

adolf josef storfer (hg.) gelbe post, nachdruck ostasiatische illustrierte halbmonatsschrift
reprint der shanghaier exilzeitschrift von 1939, mit einer dokumentation von paul rosdy adolf josef storfer (hg.): gelbe post, nachdruck isbn 978-3-85132-210-1, 160 s., eur 22,– die gelbe post – eine deutschsprachige shanghaier exilzeitschrift – wurde mit diesem reprint wieder zugänglich gemacht. die zeitschrift wurde 1939 gegründet und herausgegeben von adolf josef storfer (1888 – 1944), der von 1925 bis 1932 als direktor des »internationalen psychoanalytischen verlages« u. a. mitherausgeber der gesammelten schriften sigmund freuds gewesen war. er selbst schrieb zwei bücher über linguistische fragen.

die gelbe post erschien zwei mal pro monat und setzte sich ebenso mit asiatischer kultur, europäischer psychoanalyse und linguistik ebenso auseinander wie mit dem alltäglichen überlebenskampf der emigranten in shanghai. dieses einzigartige magazin spiegelt das kosmopolitische und koloniale leben im shanghai der späten 30er jahre, einer stadt, in die man ohne pass und visum einreisen konnte und die tausenden jüdischen flüchtlingen aus europa zuflucht bot, aber auch zweifelhaften personen und geschäftemachern aus allen ecken der welt.

der reprint vereint die sieben halbmonatshefte, so wie sie storfer noch selbst in einem band zusammengefasst und angeboten hat, bevor er (vergeblich) versuchte, die gelbe post als tageszeitung zu führen. eine beilage zu dem reprint enthält eine dokumentation von paul rosdy über das leben adolf josef storfers.

der reprint wird wegen der anhaltenden nachfrage und anlässlich des films »zuflucht in shanghai – port of last resort« von paul rosdy und joan grossman, erschienen bei winter & winter 2005, noch einmal aufgelegt.

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Details zum Buch
160 S., € 22,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-210-1 [lieferbar]

Letztes Update: 04.01.2018
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