Grenzflächen des Meeres
Hg. von Thomas Brandstetter, Karin Harrasser und Günther Friesinger
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Das Meer ist der unbegrenzte und unbegrenzbare Raum schlechthin, ein Ort der Gefahren und des Ausgeliefert-Seins an elementare Gewalten. An seinen Grenzflächen jedoch, an den Küsten, an der Wasseroberfläche und am Meeresboden, wird es seit jeher produktiv gemacht: als Verkehrsraum, dessen Unwägbarkeiten Teil des Kalküls von Mehrwert sind und dessen Bemeisterung Vorbedingung für koloniale Herrschaft und das Versicherungswesen war; aber auch als Ressource, dessen vielfältiges Leben erforscht und abgeschöpft werden kann. Die Grenzflächen des Meeres bleiben jedoch fließend, sie bleiben Zonen, innerhalb derer sich neue Medien- und Erkenntnistechniken, neue Bewegungs- und Sozialformen entwickeln.
Mit Beiträgen von Thomas Ballhausen, Roland Innerhofer, Eva Kernbauer, Tobias Nanz, Katja Rothe, Sebastian Vehlken, Burkhardt Wolf.
Biographisches:
Thomas Brandstetter studierte Philosophie in Wien und promovierte an der Bauhaus Universität Weimar. Er ist Assistent am Institut für Philosophie der Universität Wien. Forschungsschwerpunkt ist die historische Epistemologie von Wissenschaft und Technik.
Karin Harrasser, Germanistin und Kulturwissenschaftlerin, promovierte an der Universität Wien, war Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin und ist zurzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunsthochschule für Medien Köln.
Günther Friesinger, Philosoph, Künstler und Kurator, ist Mitarbeiter an der Universität Wien, Lehrbeauftragter im Bereich Medienkunst, Vorsitzender des Quartiers für Digitale Kultur im Museumsquartier Wien und Leiter des paraflows-Festivals für Digitale Kunst und Kultur in Wien.
215 S., € 26,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-569-0
[vergriffen]
EAN: 9783851325690
Siehe auch: