Guyomard - Das Genießen des Tragischen PATRICK GUYOMARD

Das Genießen des Tragischen

Antigone, Lacan und das Begehren des Analytikers (2. Aufl.)

Aus dem Franz. von Monika Mager / Irmgard Moosmann / Michael Schmid
»La jouissance du tragique« erschien bei Aubier, Paris 1992
(Reihe: Das Lacansche Feld)

143 S. , EUR 15,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-492-1, 2001, 2. Aufl. 2008
(lieferbar)

Der Titel ist lieferbar. Sollten Online-Händler wie amazon.de oder andere Buchhandlungen davon abweichende Angaben machen, heißt das nur, dass er derzeit speziell über diesen Vertrieb nicht geliefert werden kann (oder will). Wenden Sie sich an Ihre bewährte Buchhandlung; sie wird Ihnen den Titel in der Regel binnen weniger Tage über eine unserer Buchhandelsauslieferungen besorgen. Die Angabe der ISBN (s.o.) ist dabei hilfreich.

picZurück
pic
Die psychoanalytischen Positionierungen und die Tragödien des Sophokles sind durch Ödipus bei Freud und durch Antigone bei Lacan verbunden. Ist aber die Antigone, wie Lacan postulierte, der mythisch-tragische Ausdruck des autonomen, reinen Begehrens und so der entscheidende Orientierungspunkt für den Psychoanalytiker? Guyomard widerspricht dieser verführerischen Interpretation. Die psychoanalytische Praxis besteht gerade darin, Identifikationen mit dem Begehren des Anderen in Frage zu stellen. Ist die Identifikation mit Antigone erst einmal dekonstruiert, was ist das Begehren, die Identität des Psychoanalytikers?

Biographisches:
Patrick Guyomard ist praktizierender Psychoanalytiker in Paris und ehemaliges Mitglied der École Freudienne de Paris. Nach deren Auflösung begründete er 1982 mit Octave Mannoni das Centre de Formation et de Recherches Psychanalytiques (C.F.R.P.). Er ist Präsident der Société de Psychanalyse Freudienne und Fakultätsmitglied des Departemens für Psychoanalyse an der Universität Paris VII.
Er schrieb zahlreiche Aufsätze zur Psychoanalyse und veröffentlichte - neben dem hier übersetzten - auch das »Buch Le désir d’ethique«.