PIERRE KLOSSOWSKI
Lebendes Geld
Hg. von Ivo Gurschler, Horst Ebner, Walter Seitter
Aus dem Französischen von Gabriele Ricke und Ronald Voullié
»La Monnaie Vivante« erschien bei Éric Losfeld éditeur (© Terrain Vague), Paris 1970.

Cover
Lebendes Geld schrieb der Übersetzer, Philosoph und Maler Pierre Klossowski in den Turbulenzen der Kapitalismus-Kritik um 1968. Der Text verbindet Analysen zur libidinösen Struktur der europäische Wirtschaft und Religion sowie der Erotik und Ikonik, um möglicherweise einen utopischen Weg anzudeuten. Michel Foucault sah in dem Text ein »anthropologisches Dreieck« aus Begehren, Wert und Simulakrum aufgestellt und bezeichnete das Buch als »das größte Buch unserer Epoche«. Es gilt, es aus dem Abstand der heutigen Zeit heraus neu zu verstehen.

Dieser Band beschränkt sich auf den Text und kann nicht als das spektakuläre Text-Bild-Album wiedergeben werden, das Klossowski zusammen mit dem Cineasten Pierre Zucca konzipiert hat. Diese Einschränkung muss als Vorteil gesehen werden, wenn es darum geht, dem rätselhaften Charakter von Klossowskis Unternehmung auf die Spur zu kommen.

pierre klossowski lebendes geld pierre klossowski: lebendes geld isbn 978-3-85132-891-2, ca. 100 s., eur 14,– lebendes geld schrieb der übersetzer, philosoph und maler pierre klossowski in den turbulenzen der kapitalismus-kritik um 1968. der text verbindet analysen zur libidinösen struktur der europäische wirtschaft und religion sowie der erotik und ikonik, um möglicherweise einen utopischen weg anzudeuten. michel foucault sah in dem text ein »anthropologisches dreieck« aus begehren, wert und simulakrum aufgestellt und bezeichnete das buch als »das grösste buch unserer epoche«. es gilt, es aus dem abstand der heutigen zeit heraus neu zu verstehen.

dieser band beschränkt sich auf den text und kann nicht als das spektakuläre text-bild-album wiedergeben werden, das klossowski zusammen mit dem cineasten pierre zucca konzipiert hat. diese einschränkung muss als vorteil gesehen werden, wenn es darum geht, dem rätselhaften charakter von klossowskis unternehmung auf die spur zu kommen.

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Zur Person
Pierre Klossowski (1905-2001)
Geboren in Paris. Wuchs in Milieus um Rainer Maria Rilke, Georges Bataille, Jacques Lacan und in theologischen Institutonen auf. Ehe mit Denise Marie Roberte Sinclair. Er übersetzte eine Reihe von Schlüsseltexten von Vergil bis Wittgenstein, seine Romane und Bilderserien transformieren eigene biographische Erfahrungen ins Surreale und Theoretische, die philosophischen Bücher werfen die Frage nach den unterschiedlichsten Lebensformen auf. Er starb in Paris.
Horst Ebner, geb. 1959, lebt als Lektor und Publizist in Wien. Bis 2016 Mitherausgeber der Zeitschrift TUMULT.
Ivo Gurschler, geb. 1979, Publizist und Doktorand im Bereich Philosophie an der Akademie der bildenden Künste, Wien.
Walter Seitter, geb. 1941, Philosoph in Wien. Übersetzte Werke von Michel Foucault, Pierre Klossowski, Francis Ponge. Arbeitet an Philosophischer Anthropologie, Physik, Ästhetik. Derzeit Lektüre der aristotelischen Metaphysik in der Hermesgruppe.
Details zum Buch
ca. 100 S., ca. € 14,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-891-2 [in Vorbereitung für März 2018]

Letztes Update: 04.01.2018
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