Geistiges Eigentum und Originalität

Zur Politik der Wissens- und Kulturproduktion

Hg. von Odin Kroeger, Günther Friesinger, Paul Lohberger, Eberhard Ortland
253 S., € 29,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-613-0, 2011

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Mit der zunehmenden Bedeutung immaterieller Güter nimmt auch die Intensität der Konflikte um »Geistiges Eigentum« zu. Dabei fungiert der Mythos vom Original nach wie vor als Grundlage für Rechtsansprüche auf exklusive Verfügungsrechte. Wer ein Urheberrecht in Anspruch nehmen, eine Erfindung anmelden will, muss behaupten, die betreffenden Formen oder Verfahren seien das Ergebnis seiner originären kreativen Leistung. Aber was ist Originalität? Unter welchen Umständen wird sie wem zugerechnet? Dieser Band bietet Bestandsaufnahmen und Analysen der rechtlichen, politischen, ökonomischen und kulturellen Problemlage und Ansätze zur Entwicklung eines neuen Verständnisses von Autorschaft. Die Themen des Bandes reichen von der Kunst über Netzkultur bis zu Biopatenten.

Mit Beiträgen von Marietta Böning (Wien), Ulrich Brand (Wien), Nikolaus Forgó (Hannover, Wien), Günther Friesinger (Wien), Volker Grassmuck (Berlin), Herbert Hrachovec (Wien), Odin Kroeger (Wien), René Kuppe (Wien), Paul Lohberger (Wien), Eberhard Ortland (Hildesheim), Christian Schmidt (Leipzig), Frank A. Schneider (Bamberg), Cornelia Sollfrank (Hamburg, Dundee), Felix Stalder (Wien, Zürich) und Stefan Weber (Salzburg).

Biographisches:
Odin Kroeger, Studium der Philosophie in Wien, Berlin und Canberra, geht wechselnden prekären Beschäftigungen nach, in der Regel an der Universität Wien.
Günther Friesinger, Philosoph, Künstler und Kurator, Lehrbeauftragter im Bereich Medienkunst, Radio und Komposition, Vorsitzender des Quartiers für Digitale Kultur im Museumsquartier Wien und Leiter des paraflows Festivals für Digitale Kunst und Kultur in Wien.
Paul Lohberger, freier Journalist, arbeitet beim ORF Radio Ö1 (in den Bereichen Kultur, Wissenschaft & Bildung), schreibt Artikel über Popkultur, organisiert Modeclubs und Jazzparties.
Eberhard Ortland ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim und Redakteur der Allgemeinen Zeitschrift für Philosophie. Arbeitsschwerpunkte: Philosophie interkulturell, Ästhetik und Wahrnehmungstheorie, Genie und Arbeit, Kunst und Urheberrecht.