Lacan - Der Triumph der Religion JACQUES LACAN

Der Triumph der Religion, welchem vorausgeht: Der Diskurs an die Katholiken

Aus dem Franz. von Hans-Dieter Gondek
»Le Triomphe de la Religion précédé de Discours aux Catholiques« erschien bei Editions du Seuil, Paris 2005
(Reihe: Lacans Paradoxa)

91 S. , EUR 12,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-451-8, 2006
(lieferbar)

Der Titel ist lieferbar. Sollten Online-Händler wie amazon.de oder andere Buchhandlungen davon abweichende Angaben machen, heißt das nur, dass er derzeit speziell über diesen Vertrieb nicht geliefert werden kann (oder will). Wenden Sie sich an Ihre bewährte Buchhandlung; sie wird Ihnen den Titel in der Regel binnen weniger Tage über eine unserer Buchhandelsauslieferungen besorgen. Die Angabe der ISBN (s.o.) ist dabei hilfreich.
[PDF]  Inhaltsverzeichnis, Editorial

 

picZurück
pic
Dieser Band enthält einen Vortrag (1960), der die Kernthesen des damals abgehaltenen Seminars über »Die Ethik der Psychoanalyse« zusammenfasst, und eine Pressekonferenz (1974), in der Lacan den Triumph der Religion auf Kosten der Psychoanalyse prognostiziert: die Religion verhindert, dass wir merken, was alles in der Welt nicht geht, während nur die Psychoanalyse sich genau mit dem Skandal befasst, was alles nicht geht.

Klappentext von Jacques-Alain Miller :

»Ich bin ein Priesterkind«, sagte Lacan. Von den Maristenbrüdern erzogen, war er ein frommer Knabe und erwarb sich ein sinnliches, intimes Wissen von den Qualen und Listen der christlichen Spiritualität. Er konnte so wunderbar zu den Katholiken sprechen und sie für die Psychoanalyse zugänglich machen. Die Gesellschaft Jesu setzte auf seine Schule.

Freud, der alte Optimist der Aufklärung, glaubte, daß die Religion nur eine Illusion sei, die die Fortschritte des wissenschaftlichen Geistes in der Zukunft zerstreuen würden. Lacan ganz und gar nicht: Er dachte im Gegenteil, daß die wahre, die römisch-katholische Religion letzten Endes die ganze Welt einwickeln würde, indem sie aus vollen Kübeln Sinn über das immer beharrlichere und unerträglichere Reale ausschütten würde, das wir der Wissenschaft verdanken.

Biographisches:
Jacques Lacan (1901-1981), französischer Psychoanalytiker, interpretierte die Schriften Sigmund Freuds neu und radikalisierte dessen Ansätze, u.a. unter Rückgriff auf die Philosophie.


Siehe auch:
linie
pic 
Jacques Lacan - Schriften

pic 
Bruce Fink - Eine klinische Einführung in die Lacan’sche Psychoanalyse

pic 
Elisabeth Roudinesco - Jacques Lacan

pic 
Dylan Evans - Wörterbuch der Lacanschen Psychoanalyse