PHILIPPE LACOUE-LABARTHE / JEAN-LUC NANCY
Das Literarisch-Absolute
Texte und Theorie der Jenaer Frühromantik
Aus dem Französischen von Johannes Kleinbeck
»L’Absolu littéraire. Théorie de la littérature du romantisme allemand« erschien bei Éditions du Seuil, Paris 1978
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Für Lacoue-Labarthe und Nancy hat die Jenaer Frühromantik die bis heute andauernde Frage nach der »Literatur« – und ihrer Theorie – eröffnet. Anhand ihrer umfassenden Zusammenstellung der Texte der Frühromantiker um Friedrich Schlegel zeichnen die beiden Autoren das Literarische als eine bildende wie zersetzende Kraft nach, die sich auf keine Disziplin oder Institution beschränken lässt und Kunst, Gesellschaft und Religion gleichermaßen durchkreuzt.

Im Rahmen einer weitreichenden Neuauslegung der zentralen Begriffe wie »Darstellung«, »Fragment«, »Gattung« und »Kritik« legen sie das Literarische als Kehrseite der angehenden Epoche der Produktion und Produktivität frei. Das Literarische ist ein werkzersetzender Zug der Geschichte, von der die gegenwärtige Vervielfältigung textueller Kommunikationsformen nur eine weitere Etappe markiert.  Dieser erstmals auf Deutsch vorliegende Grundlagentext der Literaturwissenschaft und der Ästhetischen Theorie enthält neben den luziden Ausführungen der beiden Autoren auch die zentralen Originaltexte der Jenaer Frühromantik.

philippe lacoue-labarthe / jean-luc nancy das literarisch-absolute texte und theorie der jenaer frühromantik philippe lacoue-labarthe / jean-luc nancy: das literarisch-absolute isbn 978-3-85132-810-3, 525 s., eur 43,– für lacoue-labarthe und nancy hat die jenaer frühromantik die bis heute andauernde frage nach der »literatur« – und ihrer theorie – eröffnet. anhand ihrer umfassenden zusammenstellung der texte der frühromantiker um friedrich schlegel zeichnen die beiden autoren das literarische als eine bildende wie zersetzende kraft nach, die sich auf keine disziplin oder institution beschränken lässt und kunst, gesellschaft und religion gleichermassen durchkreuzt.

im rahmen einer weitreichenden neuauslegung der zentralen begriffe wie »darstellung«, »fragment«, »gattung« und »kritik« legen sie das literarische als kehrseite der angehenden epoche der produktion und produktivität frei. das literarische ist ein werkzersetzender zug der geschichte, von der die gegenwärtige vervielfältigung textueller kommunikationsformen nur eine weitere etappe markiert.  dieser erstmals auf deutsch vorliegende grundlagentext der literaturwissenschaft und der ästhetischen theorie enthält neben den luziden ausführungen der beiden autoren auch die zentralen originaltexte der jenaer frühromantik. 9783851328103 /div>

Zur Person
Philippe Lacoue-Labarthe (1940–2007) war Professor für Philosophie in Straßburg. Seine Schriften zu Heidegger, Blanchot, Hölderlin, zu Fragen der Mimesis oder dem Komplex von Politik und Ästhetik umkreisen beharrlich die Frage der Dichtung und der Literatur.
Jean-Luc Nancy war ebenfalls Professor in Straßburg und ist einer der bedeutendsten Philosophen der Gegenwart.
Johannes Kleinbeck ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der LMU-München.
Details zum Buch
525 S., € 43,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-810-3 [lieferbar]

Letztes Update: 04.01.2018
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