Gabriel Mages
Die Übertragung bei Jacques Lacan
Der Begriff der Übertragung ist im Laufe der Geschichte der Psychoanalyse zu einem Kernbegriff geworden. Er ist sowohl für die theoretische Konzeption der Analyse als auch für die klinische Praxis zentral.
Im Seminar XI führt Jacques Lacan neben dem Unbewussten, der Wiederholung und dem Trieb die Übertragung als einen der vier Grundbegriffe an. Für ihn entscheidet die Klärung dieser Begriffe im Sinne eines radikalen Projekts darüber, ob die Psychoanalyse eine Wissenschaft ist.
Im vorliegenden Buch wird – ausgehend von der Freud’schen Terminologie – ebendieses Lacan’sche Verständnis des Übertragungsbegriffes analysiert.
Im ersten Teil werden – auch für den Lacan-Neueinsteiger – Grundelemente seiner Theorie vorgestellt, um darauf aufbauend chronologisch anhand der Texte Lacans die Entwicklung des Begriffes darzustellen.
Im letzten Teil des Buches wird schließlich unter Bezugnahme auf den Aktäon-Mythos das Verhältnis Trieb–Begehren untersucht und damit der Frage nach der Möglichkeit der Auflösung der Übertragung bis an die Grenze des Sagbaren nachgegangen.
Biographisches:
Gabriel Mages studierte berufsbegleitend zu seiner Tätigkeit als Pflichtschullehrer Erziehungswissenschaft und spezialisierte sich auf Psychoanalytische Pädagogik. Er ist Bildungswissenschaftler an der Pädagogischen Hochschule Tirol.
341 S., € 38,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-856-1
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EAN: 9783851328561
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