Quer zu den Disziplinen
Gender in der inter- und transdisziplinären Forschung
Hg. von Wilhelm Berger / Kirstin Merlitsch
Dass das Geschlechterverhältnis in Wissenschaftsorganisationen eine wichtige Rolle spielt, ist mittlerweile allgemein bewusst. Dem wird durch Frauenförderung und Gender Mainstreaming Rechnung getragen.
Das Buch reflektiert einen darüber hinaus gehenden Ansatz: Es geht um die Frage, inwieweit die Genderproblematik in konkreten interdisziplinären Forschungsprojekten Bedeutung hat und welche Konsequenzen durch ihre Thematisierung auf inhaltlicher Ebene für die Organisationsstruktur folgen. Der Band dokumentiert einen Prozess, in dem diese Frage am Beispiel von Forschungsprojekten in Bereichen wie Soziale Ökologie, Palliative Care, Technikforschung, Didaktik u.a. diskutiert wurde.
Biographisches:
Wilhelm Berger ist Sozialswissenschaftler und Philosoph, Prodekan der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (Klagenfurt / Graz / Wien, IFF) und dort A. o. Prof. an der Abteilung für Technik- und Wissenschaftsforschung. Bei Turia + Kant ist von ihm ›Gespräche über das Fremde‹ (2003) erschienen.
Kirstin Mertlitsch studierte Philosophie und Frauen- und Geschlechterforschung in Wien und Klagenfurt und ist Mitbegründerin und Mitarbeiterin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterstudien an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.
205 S., € 22,-
Paperback
ISBN 978-3-85132-524-9
[vergriffen]
EAN: 9783851325249
Siehe auch: