WALTER D. MIGNOLO

Epistemischer Ungehorsam

Rhetorik der Moderne, Logik der Kolonialität und Grammatik der Dekolonialität

Aus dem Span. übersetzt und mit einer Einleitung von Jens Kastner und Tom Waibel versehen
»Descolonialidad del ser y del saber« erschien bei Ediciones del signo, Buenos Aires/Argentinien 2006

Reihe: es kommt darauf an 12
Hg. von Boris Buden, Jens Kastner, Isabell Lorey, Birgit Mennel, Stefan Nowotny, Gerald Raunig, Hito Steyerl, Ingo Vavra, Tom Waibel

207 S., € 14,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-633-8, 2012
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Hier wird ein zentraler Autor der lateinamerikanischen Dekolonialismus-Debatte vorgestellt. »Epistemischer Ungehorsam« ist ein umfassendes Projekt, das – wie jeder Ungehorsam – mit einer Infragestellung bestehender Regelsysteme und Begründungszusammenhänge beginnt. Walter D. Mignolo unterzieht das okzidentale Denken dieser Hinterfragung.

Das Epistemische seines Ungehorsams bezieht sich nicht auf die Philosophie alleine. Es setzt dem Okzidentalen insgesamt eine theoretische und zugleich praxisbezogene Option entgegen – die Dekolonialität.

Kontexte und Begriffe dieses lateinamerikanischen Postkolonialismus werden in einer Einleitung von Jens Kastner und Tom Waibel erläutert.

Biographisches:
Walter D. Mignolo ist William H. Wannamaker Professor für Literatur und Romance Studies an der Duke University in Durham NC, USA.
Jens Kastner ist Soziologe und Kunsthistoriker und arbeitet als Senior Lecturer an der Akademie der bildenden Künste Wien.
Tom Waibel ist Philosoph und Übersetzer und arbeitet an der Schnittstelle von politischer Theorie und künstlerischer Praxis.