JEAN-CLAUDE MILNER
Die nicht zu unterscheidenden Namen
Aus dem Französischen von Marcus Coelen
»Les noms indistincts« erschien bei Éditions du Seuil, Paris 1983
Cover
Indem er Distanz nimmt vom Leibniz'schen Prinzip der Identität als dem nicht zu Unterscheidenden bestimmt Milner die »nicht zu unterscheidenden Namen« als Elemente »Dersprache«, die stets gleich bleiben aber doch nicht Identität bilden: Namen wie »Mensch«, »Mann«, »Frau« und »Freiheit«, welche ein Denken von realen Wahrheitseffekten und nicht-identitärer Verknüpfungen fordern.

In der Begegnung von moderner Linguistik und Psychoanalyse wird hier die Lacan'sche Triade – »Reales, Symbolisches, Imaginäres« – nicht nur erläutert und kommentiert, sondern auch zur hypothetischen Grundlage eines Denkens, das auf nichts weniger abzielt als eine Bestimmung des philosophischen und politischen Orts der Moderne.

jean-claude milner die nicht zu unterscheidenden namen jean-claude milner: die nicht zu unterscheidenden namen isbn 978-3-85132-729-8, 162 s., eur 18,– indem er distanz nimmt vom leibniz'schen prinzip der identität als dem nicht zu unterscheidenden bestimmt milner die »nicht zu unterscheidenden namen« als elemente »dersprache«, die stets gleich bleiben aber doch nicht identität bilden: namen wie »mensch«, »mann«, »frau« und »freiheit«, welche ein denken von realen wahrheitseffekten und nicht-identitärer verknüpfungen fordern.

in der begegnung von moderner linguistik und psychoanalyse wird hier die lacan'sche triade – »reales, symbolisches, imaginäres« – nicht nur erläutert und kommentiert, sondern auch zur hypothetischen grundlage eines denkens, das auf nichts weniger abzielt als eine bestimmung des philosophischen und politischen orts der moderne.

9783851327298 /div>

Zur Person
Jean-Claude Milner, geb. 1941, ist Linguist und Philosoph; er stand Lacan und Barthes nahe und machte die Theorie Chomskys in Frankreich bekannt; in den sechziger und siebziger Jahren war er Mitglied der maoistischen Gauche Prolétarienne und ihrer Vorläufer. Autor von mehr als 20 Titeln im Bereich der Linguistik, Philosophie, Politik, Psychoanalyse und Literatur.
Marcus Coelen ist Psychoanalytiker und lehrt Literaturtheorie an den Universitäten München und Tel Aviv.
Details zum Buch
162 S., € 18,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-729-8 [lieferbar]

Letztes Update: 04.01.2018
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