Museum und Film
Hg. von Hans Christian Eberl / Herbert Posch u.a.

Reihe: <>Museum zum Quadrat, No. 14
Cover
Im »Tatort Museum« und anderen Darstellungen des Museums im Film, die hier beleuchtet werden, liegt eine strukturelle Verwandtschaft. Wie Michel Foucault bemerkt hat, gehören das Museum und das Kino einem ganz speziellen Typ von Raum an, den er als »Heterotopie« bezeichnet hat – im Gegensatz zu »Utopie«: einen Ort, an dem mehrere Räume/mehrere Zeiten gleichzeitig präsent sein können. Dieser Band geht der augenfälligen strukturellen Gleichheit und Unterschiedenheit der beiden medialen Institutionen nach.

Einer wesentlichen Wandlung unterliegt dabei die »Aura«. Müsste sie Benjamins oft reproduziertem Wort vom »Zeitalter der Reproduzierbarkeit« zufolge dem Kino verwehrt bleiben, so zeigt sich doch, dass das Kino ebenfalls »auratische« Gegenstände hervorbringen kann (Filmkunst); so wie sich das Museum, ursprünglich Ort der Aura, tendenziell einem Freizeit- bzw. Erlebnispark annähern kann.

Inhalt

Herbert Posch
Museum | Film. Eine Einleitung, ein Vorwort, eine Danksagung

Günter Kastner
Tatort Museum – das Museum im Spielfilm.
Versuch einer quantitativen Annäherung

Vrääth Öhner
„Das ist kein Rot, das ist Blut.“
Das Museum vom Kino aus betrachtet

Siegfried Mattl
Film versus Museum

Stephanie Käthow
Mit allen Mitteln der Kunst: Der Film baut sich ein Museum. Staunende Blicke im Filmmuseum Berlin und anderen Tempeln der "zehnten Muse"

Frank Stern
Fritz Lang in Wien, Marlene Dietrich in Berlin und Paula Wessely im schlechten Gewissen: Film als aktives Museum und Requisitenkammer der Erinnerung

Julia Friehs | Corinna Oesch | Marie-Noelle Yazdanpanah
Die Gegenwart als Vergangenheit im Museum der Zukunft. Museale Szenarien in Sciencefiction-Filmen

Karin Seifert | Hans-Christian Eberl
„I will destroy my original.“ Historyland und Museum

hans christian eberl / herbert posch u.a. (hg.) museum und film hans christian eberl / herbert posch u.a. (hg.): museum und film isbn 978-3-85132-319-1, 170 s., eur 15,– im »tatort museum« und anderen darstellungen des museums im film, die hier beleuchtet werden, liegt eine strukturelle verwandtschaft. wie michel foucault bemerkt hat, gehören das museum und das kino einem ganz speziellen typ von raum an, den er als »heterotopie« bezeichnet hat – im gegensatz zu »utopie«: einen ort, an dem mehrere räume/mehrere zeiten gleichzeitig präsent sein können. dieser band geht der augenfälligen strukturellen gleichheit und unterschiedenheit der beiden medialen institutionen nach.

einer wesentlichen wandlung unterliegt dabei die »aura«. müsste sie benjamins oft reproduziertem wort vom »zeitalter der reproduzierbarkeit« zufolge dem kino verwehrt bleiben, so zeigt sich doch, dass das kino ebenfalls »auratische« gegenstände hervorbringen kann (filmkunst); so wie sich das museum, ursprünglich ort der aura, tendenziell einem freizeit- bzw. erlebnispark annähern kann.

inhalt

herbert posch
museum | film. eine einleitung, ein vorwort, eine danksagung

günter kastner
tatort museum – das museum im spielfilm.
versuch einer quantitativen annäherung

vrääth öhner
„das ist kein rot, das ist blut.“
das museum vom kino aus betrachtet

siegfried mattl
film versus museum

stephanie käthow
mit allen mitteln der kunst: der film baut sich ein museum. staunende blicke im filmmuseum berlin und anderen tempeln der "zehnten muse"

frank stern
fritz lang in wien, marlene dietrich in berlin und paula wessely im schlechten gewissen: film als aktives museum und requisitenkammer der erinnerung

julia friehs | corinna oesch | marie-noelle yazdanpanah
die gegenwart als vergangenheit im museum der zukunft. museale szenarien in sciencefiction-filmen

karin seifert | hans-christian eberl
„i will destroy my original.“ historyland und museum 9783851323191 /div>

Details zum Buch
170 S., € 15,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-319-1 [vergriffen]

Letztes Update: 04.01.2018
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