Pontalis - Die Seminare IV-VI von Jacques Lacan J.-B. PONTALIS

Zusammenfassende Wiedergabe der Seminare IV-VI von Jacques Lacan

Hg. von Hans-Dieter Gondek / Peter Widmer
Aus dem Franz. von Johanna Drobnig, unter Mitarbeit von Hans Naumann / Max Kleiner, mit einem Vorwort von Hans-Dieter Gondek
198 S. , EUR 20,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-491-4, 1999, 2. Aufl. 2009
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Über fast drei Jahre hinweg hat J.-B. Pontalis Zusammenfassungen der Seminare Lacans von 1956/ 57, 1957/58, 1958/59 erstellt, die, zum Teil von Lacan autorisiert, im Bulletin de Psychologie erschienen sind. Gerade weil sie Seminare betreffen, von denen mittlerweile zwei in der offiziellen Edition durch Jacques-Alain Miller erschienen sind (Seminar IV über »Die Objektbeziehung« und Seminar V über »Die Bildungen des Unbewussten«) - beide in deutscher Übersetzung bei Turia + Kant -, sind diese Aufzeichnungen von großem Wert: Sie geben einen profunden und dennoch gut verständlichen Überblick über eine Phase im Werk Lacans, die sicherlich mit zu den fruchtbarsten gehört. So ist darin die Interpretation des Kleinen Hans enthalten, eine Rekonstruktion von Freuds Buch über den Witz mit den linguistischen Mitteln, die Lacan sich damals erarbeitet hatte, und eine Theorie des Begehrens als der eigentlichen Dimension, innerhalb derer die psychoanalytische Arbeit stattfindet.

Biographisches:
J.-B. Pontalis, geb. 1924, Philosoph und Psychoanalytiker, ehemaliger Präsident der Association psychanalytique de France, gibt im Verlag Gallimard die »Nouvelle revue de psychanalyse«und mehrere Buchreihen zur Psychoanalyse heraus. Sein »Vokabular der Psychoanalyse« (mit J. Laplanche) ist das Standardlexikon der Psychoanalyse