publicum
Theorien der Öffentlichkeit
Hg. von Gerald Raunig / Ulf Wuggenig
Reihe: <>republicart, Bd. 5
PDFInhaltsverzeichnis
Cover
Seit Jürgen Habermas' Theorie der Öffentlichkeit hat sich zwar die Bedeutung von Öffentlichkeit in vielen Bereichen gewandelt, nicht aber hat die Theorie damit Schritt gehalten. Im Rahmen der Reihe »republicart« des Wiener Instituts »eipcp« (European Institute for Progressive Cultural Politics) wurde daher diese Grundsatzfrage zur Diskussion gestellt und zu einem Band verdichtet, in dem führende TheoretikerInnen (und PraktikerInnen) der Öffentlichkeit den avanciertesten Stand der Reflexion dazu präsentieren.

Nach einem Begriffsboom in den 1980er und 1990er Jahren ist die Reflexion über den Begriff der Öffentlichkeit etwas aus der Mode geraten. Im Feld der Kunst hat sich zugleich ein zunehmender Trend der Adressierung von Öffentlichkeit und Teilöffentlichkeiten / Communities breit gemacht, ohne dabei die Idee der Öffentlichkeit weiter zu entwickeln. Das führt zum Teil dazu, dass das einst avantgardistisch verstandene Konzept der »Kultur für alle« in einen neoliberalen Kontext von Kundenorientierung und Publikumsfetischismus überzugehen droht.

Den Begriff der Öffentlichkeit neu zu reflektieren, zum Teil in Anschluss an, zum Teil in Abgrenzung von den grundlegenden Arbeiten von Jürgen Habermas, steht noch am Anfang. Das Buch bringt die Analysen und Alternativen internationaler Öffentlichkeits-TheoretikerInnen aus verschiedenen Theoriefeldern und fokussiert dabei vor allem auf neuere Entwicklungen in transnationalen (Gegen-)Öffentlichkeiten.

gerald raunig / ulf wuggenig (hg.) publicum theorien der öffentlichkeit gerald raunig / ulf wuggenig (hg.): publicum isbn 978-3-85132-426-6, 238 s., eur 22,– seit jürgen habermas' theorie der öffentlichkeit hat sich zwar die bedeutung von öffentlichkeit in vielen bereichen gewandelt, nicht aber hat die theorie damit schritt gehalten. im rahmen der reihe »republicart« des wiener instituts »eipcp« (european institute for progressive cultural politics) wurde daher diese grundsatzfrage zur diskussion gestellt und zu einem band verdichtet, in dem führende theoretikerinnen (und praktikerinnen) der öffentlichkeit den avanciertesten stand der reflexion dazu präsentieren.

nach einem begriffsboom in den 1980er und 1990er jahren ist die reflexion über den begriff der öffentlichkeit etwas aus der mode geraten. im feld der kunst hat sich zugleich ein zunehmender trend der adressierung von öffentlichkeit und teilöffentlichkeiten / communities breit gemacht, ohne dabei die idee der öffentlichkeit weiter zu entwickeln. das führt zum teil dazu, dass das einst avantgardistisch verstandene konzept der »kultur für alle« in einen neoliberalen kontext von kundenorientierung und publikumsfetischismus überzugehen droht.

den begriff der öffentlichkeit neu zu reflektieren, zum teil in anschluss an, zum teil in abgrenzung von den grundlegenden arbeiten von jürgen habermas, steht noch am anfang. das buch bringt die analysen und alternativen internationaler öffentlichkeits-theoretikerinnen aus verschiedenen theoriefeldern und fokussiert dabei vor allem auf neuere entwicklungen in transnationalen (gegen-)öffentlichkeiten.

9783851324266 /div>

Zur Person
Gerald Raunig, Philosoph und Kunsttheoretiker, lebt in Wien; arbeitet am eipcp (European Institute for Progressive Cultural Policies) als Koordinator der transnationalen Forschungsprojekte republicart (http://republicart.net) und transform (http://transform.eipcp.net); Universitätsdozent am Institut für Philosophie der Universität Klagenfurt/A; (Mit-)Herausgeber der Buchreihen "republicart. Kunst und Öffentlichkeit" und "es kommt darauf an. Texte zur Theorie der politischen Praxis" im Wiener Verlag Turia+Kant; Redaktionsmitglied des multilingualen Webjournals transversal http://transversal.eipcp.net/ und der Zeitschrift für radikaldemokratische Kulturpolitik Kulturrisse (http://www.igkultur.at/kulturrisse).
Neueste Buchveröffentlichungen: Kunst und Revolution. Künstlerischer Aktivismus im langen 20. Jahrhundert, Wien: Turia+Kant 2005 / Art and Revolution. Transversal Activism in the Long Twentieth Century, Los Angeles: Semiotext(e)/MIT Press 2007; PUBLICUM. Theorien der Öffentlichkeit, Wien: Turia+Kant 2005 (hg. gemeinsam mit Ulf Wuggenig); Kritik der Kreativität, Wien: Turia+Kant 2007 (hg. gemeinsam mit Ulf Wuggenig); Tausend Maschinen. Eine kleine Philosophie der Maschine als sozialer Bewegung, Wien: Turia+Kant 2008.

Ulf Wuggenig, Studium an der Universität Wien, nach Tätigkeiten u. a. an den Universitäten Hannover, Hildesheim, Osnabrück und an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien seit 1999 Akademischer Rat an der Universität Lüneburg, dort in Forschung und Lehre primär tätig im Fachbereich Kulturwissenschaften in den Studiengebieten Kunst- und Bildwissenschaften, Kulturtheorie und Kulturarbeit. Co-Sprecher der Sektion Kunst- und Musiksoziologie der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie und Sprecher des Faches Soziologie an der Universität Lüneburg.
Details zum Buch
238 S., € 22,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-426-6 [vergriffen]

Letztes Update: 04.01.2018
zur vorigen Seite