Müller - Possen des Performativen Gini Müller

Possen des Performativen

Theater, Aktivismus und queere Politiken


(Reihe: republicart 7)

187 S. , 16 x 24 cm, EUR 22,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-496-9, 2008
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Im Begriff der Posse begegnen einander Theater, Performance und Politik, nicht zuletzt als Spielräume emanzipatorischer Kämpfe gegen Körper- und Grenzregime. Poststrukturalistische, postdramatische und feministische Diskurse bilden die Basis für Gini Müllers Tour de Force durch eine vielfältige Welt von politischen Aktionsformen. Possen des Performativen verweisen dabei sowohl auf minoritäres (Theater-)Vermögen zur Artikulation von Widerstand wie auf subversive performative Strategien zur "Verqueerung" des normierenden Geschlechtertheaters. Die im Buch verhandelten Praxen reichen von globalisierungskritischen Auseinandersetzungen (Zapatistas, Tute Bianche, G8 Genua, Heiligendamm) über antirassistische Kämpfe (Sans Papiers, kein mensch ist illegal, kanak attak) zu feministischen und queeren Politiken (Riot Grrrls, Pink-Block, Transgender-Aktivismus).

Biographisches:
Gini Müller, geboren 1971 in Wien, ist Theaterwissenschaftlerin, Performance-Künstlerin und Dramaturgin.