MANFRED RIEPE
Der große Andere und der kleine Unterschied
Freud, Lacan, Saussure und die Metapher des Geschlechts
PDFInhaltsverzeichnis, Editorial
Cover
Siehe auch:
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Lacan 4D
 
Freuds Fallgeschichten bestätigen Lacans Diktum, dass das Unbewusste sprachlich strukturiert ist: Traumarbeit, Witz und Symptom sind metaphorischer Natur. Eine sprachliche Konzeption von Geschlechtlichkeit jenseits der anatomisch vorgegebenen Differenz muss sich deshalb zwangsläufig der Mehrdeutigkeit öffnen. In einer Engführung Freuds mit Lacan und Saussure ebnet das Buch den Weg einer Linguistik der Mehrdeutigkeit, die der metaphorischen Unterwanderung auch unserer alltäglichsten Sprechakte nachgeht.

Zur Person
Manfred Riepe, Jg. 1960, Studium der Germanistik und der Theater- Film- und Fernsehwissenschaft in Frankfurt/Main, arbeitet als freier Journalist, Autor und Filmkritiker, u.a. für epd Film. Publikationen zur Problematik medialer Gewalt sowie zu psychoanalytischen Themen, u.a. in der Psyche, der Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis sowie im Riss. Zeitschrift für Psychoanalyse. Freud-Lacan. Lehraufträge an der Universität Basel. Monografien: Bildgeschwüre. Körper und Fremdkörper im Kino David Cronenbergs (2002) und Intensivstation Sehnsucht. Blühende Geheimnisse im Kino Pedro Almodóvars (2004).
Details zum Buch
430 S., € 40,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-716-8 [lieferbar]
EAN: 9783851327168
Letztes Update: 12.06.2018
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