Flynn / Kampits / Vogt (Hg.) - Über Sartre

Über Sartre: Perspektiven und Kritiken

Hg. von Thomas R. Flynn / Peter Kampits / Erik M. Vogt
Teilw. aus dem Amerikan. von Erik M. Vogt
249 S. , EUR 26,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-439-6, 2006
(vergriffen)

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Die Bedeutung Sartres zeigt sich an entscheidenden Rolle seines Existenzialismus für einige Antinomien im gegenwärtigen philosophischen, ästhetischen, ethischen und politischen Diskurs.
Jean-Paul Sartre wird weithin immer noch als Frankreichs bekanntester Philosoph betrachtet. Für viele ist aber sein Denken durch das der nachfolgenden Philosophen abgelöst worden. Bekannte Sartre-ForscherInnen zeigen in diesem Band, dass das philosophische, literarische und politische Erbe, welches Sartre hinterlassen hat, noch keineswegs aufgebraucht ist, dass sich Sartres Werk vielmehr gerade immer in einer Nicht-Identität mit sich selbst befindet.

Vor diesem Hintergrund diskutieren die Beiträge dieses Bandes Sartres Beziehungen zu Bergson, Merleau-Ponty, Foucault, Lacan und Fanon neu, und zugleich stellen sie weiterführende Untersuchungen zu Sartres Reflexionen über Gewalt, über das Verhältnis von Freiheit und Determinismus (z. B. anhand der Hirnforschung), über Psychoanalyse und das Genre der Biografie sowie über den Marxismus und das Politische an.

Dieser Band stellt eine grundlegende Neubewertung eines der zentralen Philosophen im 20. Jahrhundert dar und bringt den kritischen Wert und die anhaltende Bedeutung von Sartres Werk für unsere Gegenwart zum Vorschein.

AutorInnen: Alia Al-Saji, Robert Bernasconi, Andreas Cremonini, Thomas R. Flynn, Christina Howells, Fredric Jameson, Peter Kampits, Ronald Santoni, Erik M. Vogt, Maurice Wade.

Biographisches:

Thomas R. Flynn: Samuel Candler Dobbs Professor für Philosophie an der Emory University, USA; Publikationen u.a. Sartre and Marxist Existentialism: The Test Case of Collective Responsibility (Chicago, 1986); Sartre, Foucault, and Historical Reason (Bd. I): Towards An Existentialist Theory of History (Chicago, 1997); (Bd.II): A Post-Structuralist Mapping of History (Chicago, 2005); um die 100 Aufsätze zur Kontinentalphilosophie.
Peter Kampits: geboren 1942, Professor für Philosophie an der Universität Wien. Gastprofessuren in den USA, der Türkei, Slowakei und Kroatien. Von 1987 bis 1991 sowie seit Juni 2001 Vorstand des Instituts für Philosophie der Universität Wien, von 1988 bis 1995 Wissenschaftlicher Leiter der Wissenschaftlichen Landesakademie für NÖ und zugleich Direktor des Zentrums für Ethik und Medizin an der genannten Einrichtung, von 1988 bis 1990 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie, Vorstandsmitglied der Internationalen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft. Zahlreiche Publikationen, unter anderem »Jean-Paul Sartre« (C.H. Beck, 2004).
Erik Vogt: geboren in Oberösterreich, ist Universitäts-Dozent für Philosophie an der Universität Wien und dzt. Associate Professor für Philosophie am Trinity College, Hartford, CT, USA. Er unterrichtete u. a. an der Loyola University in New Orleans, USA, und in Oxford, England. Er ist Herausgeber und Übersetzer u.a. der Reihe »Neue Amerikanische Philosophie« bei Turia + Kant.

Siehe auch:
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Derrida und die Politiken der Freundschaft

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Erik M. Vogt - Zugänge zur politischen Ästhetik

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Was heißt Kontinentalphilosophie in den USA?

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Über Zizek