Das Unbehagen im Museum
Postkoloniale Museologien
Hg. von schnittpunkt: Belinda Kazeem, Charlotte Martinz-Turek, Nora Sternfeld
Reihe: <>schnittpunkt – ausstellungstheorie & praxis 3
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Cover
Ethnologische Museen sind in den letzten Jahren international vor dem Hintergrund der postcolonial studies und des reflexive turn in der Museumstheorie zunehmend in ihrem Selbstverständnis diskutiert worden und in den Blick öffentlicher Kritik geraten. Einerseits wurden museale Repräsentationen und exotisierende Fremdzuschreibungen radikal in Frage gestellt, andererseits waren es auch Rückforderungsansprüche, die Thema einer immer lauter werdenden Debatte um die Rechtmäßigkeit der Bestände westlicher Museen wurden. Der Sammelband vereint Texte, die sich mit den Implikationen der Debatten in den postcolonial studies für die Ausstellungstheorie auseinandersetzen, und fragt nach Handlungsräumen, die sich aus dieser Kritik am Museum ergeben.

Zur Person
Die Gruppe schnittpunkt versteht sich alles offenes Netzwerk für Akteure und Akteurinnen im Ausstellungs- und Museumsbereich. Als Plattform außerhalb des institutionalisierten Betriebes setzt sie sich zum Ziel, eine kritisch-reflexive Ausstellungs- und Museumsöffentlichkeit herzustellen. Über zahlreiche Veranstaltungen in Wien hinaus gibt sie die Publikationsreihe schnittpunkt heraus.
Details zum Buch
234 S., € 22,-
Paperback
ISBN 3-85132-548-6 [vergriffen]

Letztes Update: 09.12.2017
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