Sciacchitano - Wissenschaft als Hysterie - Descartes ... Freud ANTONELLO SCIACCHITANO

Wissenschaft als Hysterie

Das Subjekt der Wissenschaft von Descartes bis Freud und das Unendliche

Aus dem Ital. von René Scheu
(Reihe: Das Lacansche Feld)

158 S. , EUR 15,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-291-0, 2002
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Die europäische Neuzeit hat die Wissenschaft in die Welt gebracht. Galilei, Descartes, Bacon, Huyghens, Newton sind Forscher, die ohne Zweifel insinuieren: Es gibt ein wissenschaftliches Subjekt. Aber wie konsistent, solide und autonom ist dieses wirklich?

Das Subjekt der Wissenschaft zeigt sich nach Sciacchitano an zwei Vordenkern am Anfang und am Ende der Epoche: Descartes und Freud, die sich am deutlichsten der Endlichkeit des Subjekts bewusst waren. Die Unendlichkeit des Objekts und die Endlichkeit noch des »wissenschaftlichsten« Subjekts diesem gegenüber verweist jedoch auf eine verborgene Struktur in den Wissenschaften: die Hysterie.

Biographisches:
Antonello Sciacchitano, geb. 1940, hat Jacques Lacan in den 1970er Jahren kennengelernt. Er ist als Psychoanalytiker in Mailand tätig und schreibt u.a. für den »RISS«. Bei Turia + Kant ist von ihm 'Wissenschaft als Hysterie. Das Subjekt der Wissenschaft von Descartes bis Freud und die Frage nach dem Unendlichen' (2002) erschienen.
René Scheu, geb. 1974, hat an der Universität Zürich promoviert und ist Herausgeber der »Schweizer Monatshefte«. Für Turia + Kant betreut er die Reihe »Philosophie aus Italien« und hat verschiedene Bücher aus dem Italienischen übersetzt und herausgegeben.