ALESSANDRO BARBERIClio verwunde(r)tHayden White, Carlo Ginzburg und das Sprachproblem der GeschichteHg. von Reinhard Sieder (Reihe: Kultur als Praxis, 3)
267 S. , EUR 25,-
→ vergriffen
Broschur mit Fadenheftung ISBN 978-3-85132-220-0, 2000
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Michel Foucault attestierte in seiner Studie Die Ordnung der Dinge der Geschichte eine ubiquitäre Anwesenheit im Rahmen der Human-Wissenschaften des 19. Jahrhunderts. Ein Orkan des Historischen durchlief die gesamte Oberfläche des Wissens und wirbelte die Gegebenheiten und das Wahrgenommene, die Begriffe und die Erfahrung durcheinander. Sind die seither entwickelten Verfahren der Geschichtswissenschaften von eigener epistemologischer und heuristischer Stringenz, oder ist ihre Beweiskraft literarisch und rhetorisch?
Biographisches:
Alessandro Barberi, Historiker, Stipendiat an der österreichischen Akademie der Wissenschaften, Junior Visiting Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien; 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität Weimar, Lehrtätigkeit am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Eine lange Liste von Publikationen zu Geschichte und Medien, Sprache, Historischer Epistemologie und Diskursanalyse. |