JAMES GRIFFIN
Wittgensteins logischer Atomismus
Aus dem Englischen von Jürgen Koller
»Wittgenstein’s Logical Atomism« erschien bei Oxford University Press, 1964
Cover
Zwei Themenstränge durchziehen das Buch. Der erste bietet eine umfassende Kritik der »alten« Interpretation Russells und des Wiener Kreises, der zweite legt dem Leser eine »neue« Lesart nahe, eine Lesart, die Wittgensteins Biographie mehr Raum gibt und in den Werken Hertz’ die Formgeberschaft des Tractatus erblickt. In diesem Klassiker der Textinterpretation des Tractatus legt James Griffin also eine Lesart vor, die Wittgensteins logischen Atomismus näher bei Heinrich Hertz als bei Bertrand Russell verortet. In der Erarbeitung dieser Thematik wirft Griffin auch ein Augenmerk auf Wittgensteins Frühschriften. Allein diese Auseinandersetzung lohnt die Lektüre und verdeutlicht einmal mehr, dass ein umfassendes Verständnis des Tractatus nicht ohne intensives Studium seines Frühwerkes geleistet werden kann.

»What is new in Griffin’s book is that we are given, perhaps for the first time, a thorough and detailed critique of what had become a traditional interpretation of the Tractatus.«

I. A. Bunting, Philosophical Studies 16 (65) 1967

»Especially interesting is the use he makes of Hertz in dealing with the Tractatus.«

R. J. B., The Review of Metaphysics 18 (1) 1964

Zur Person
James Griffin ist Emeritus White’s Professor für Moralphilosophie an der Universität Oxford. Zu seinen Veröffentlichungen zählen: Wittgenstein’s Logical Atomism (1964), Well-Being: its meaning, measurement and moral importance (1986), Value Judgement: Improving Our Ethical Beliefs (1996) und On Human Rights (2008).
Jürgen Koller studierte Philosophie an der LFU-Innsbruck. 2009 erwarb er sein Doktorat und ist seither u.a. als Übersetzer, Autor und Rezensent tätig.
Details zum Buch
175 S., € 26,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-831-8 [lieferbar]
EAN: 9783851328318
Letztes Update: 03.09.2018
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