Paul Verhaeghe
Liebe in Zeiten der Einsamkeit
Drei Essays über Begehren und Trieb
Aus dem Französischen von Karin Schreiner
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Der Psychoanalytiker Verhaeghe wirft in diesem belgischen Bestseller einen Blick auf den Alltag der Geschlechtsbeziehungen und stellt die Frage, wie sich dieser zu dem verhält, was er aus der psychoanalytischen Praxis und ihren Theorien kennt. Themen wie Weiblichkeit, Männlichkeit, Leidenschaft, Einsamkeit, Sex und Tod werden als vielschichtige Phänomene wahrgenommen. Kulturelle Prozesse kommen hinzu, wie z. B. der Zerfall patriarchalisch-monotheistischer Autoritätsverhältnisse (und damit der Zerfall der Funktion des Vaters) oder die Entstehung eines neuen, perversen Über-Ichs: statt dass es Lust einschränkt, macht es diese zum absoluten Gebot.
Die Analyse der Geschlechtsverhältnisse ist nicht ohne breit angelegte Analyse der Kultur, hier explizit unserer westlichen Kultur, zu leisten.
Biographisches:
Paul Verhaeghe ist praktizierender Psychoanalytiker und unterrichtet Psychoanalyse an der Universität Gent.
»Lief de in tijden von eenzaamheid: drie verhandelingen over drift en verlangen« erschien bei Acco, Leuven 1998
239 S., € 22,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-563-8
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EAN: 9783851325638
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