JAMIESON WEBSTER
Leben und Tod der Psychoanalyse
Vom unbewussten Wunsch und seiner Sublimierung
Aus dem Englischen von Ulrike Bondzio-Müller
»The Life and Death of Psychoanalysis« erschien bei Karnac Books, London 2011
Cover
Selten werden psychoanalytische Theorien aus dem Ort heraus geschrieben, aus dem sich – mit Freuds berühmten Worten – der Traumwunsch »wie der Pilz aus seinem Myce­lium« erhebt: aus dem »Unerkannten«.

Jamieson Webster zeigt in diesem Buch Geschick und Leidenschaft, Psychoanalyse aus ihren eigenen – und so fremden – Träumen heraus zu denken, ohne sich in Innerlichkeit zu verlieren. Ihre sorgsam arrangierten Formulierungen betreiben Psychoanalyse nicht von einer dogmatischen Warte aus, sondern »auf Leben und Tod« ihrer eigenen Möglichkeit.

Mit diesem Einsatz gibt sie ein gelungenes Beispiel dafür ab, wie Intimität in Auseinandersetzung mit Philosophie – hier vielfach mit Badiou und Adorno – den Zugang zum Leben erlangt.

Zur Person
Jamieson Webster ist Psychoanalytikerin und Autorin in New York City. Sie lehrt am Eugene Lang College und an der New York University. Ein Schwerpunkt ihrer klinischen und theoretischen Arbeit wird von Fragen weiblicher Sexualität sowie zeitgenössischer Philosophie und Ästhetik gebildet. Sie ist Mit-Initiatorin von Das Unbehagen. A Free Association for Psychoanalysis, ein politisch-analytisches Unternehmen, das versucht, Psychoanalyse jenseits der Einpferchung und Zurichtung zu fördern, die vielfach mit ihrer Institutionalisierung einhergehen.
Zusammen mit Simon Critchley hat sie The Hamlet Doctrine: Knowing Too Much, Doing Nothing (London: Verso, 2015) verfasst.
Ulrike Bondzio-Müller ist Psychoanalytikerin in München. Sie arbeitet zudem als Übersetzerin vorwiegend psychoanalytischer Literatur aus dem Englischen und Französischen.
Details zum Buch
208 S., € 26,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-848-6 [lieferbar]
EAN: 9783851328486
Letztes Update: 12.06.2018
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