Moderne auf der Flucht
Österreichische KünstlerInnen in Frankreich 1938-1945
Hg. von Andrea Winklbauer
Cover
In der Zeit der Nazi-Herrschaft übernimmt Frankreich eine wichtige Rolle für die österreichische Kunst. In Österreich verfolgte Künstlerinnen und Künstler konnten sich in oder über Frankreich in Sicherheit bringen. Doch für die meisten bedeutete diese Emigration, nachdem es ihnen zunächst wenigstens gelungen war, ihr Leben zu retten, einen entscheidenden Karriereknick. Die Fotografin Trude Fleischmann oder der Surrealist Wolfgang Paalen gelangten zwar noch zu breiter Anerkennung, doch andere, wie etwa der Fotograf und Filmemacher Kurt Husnik, konnten ihre künstlerischen Vorhaben nicht mehr verwirklichen.

Die Ausstellung und der Katalog sind der Versuch, der großen Geschichte wie den einzelnen Lebensgeschichten nachzugehen und dabei den verschiedenen Kunstschaffenden den ihnen gebührenden Platz in der Kunstgeschichte (zurück) zu geben. Zahlreiche detaillierte Einzelporträts und Werkbeispiele in der Publikation ergänzen und dokumentieren das aktuelle Ausstellungsprojekt im Jüdischen Museum Wien.

Zur Person
Andrea Winklbauer, geb. in Wien, studierte Kunstgeschichte. Sie ist Mitarbeiterin der Museumspädagogischen Abteilung Kommunikation & Vermittlung des Jüdischen Museums Wien, freie Ausstellungskuratorin und Kunst- und Filmkritikerin, u.a. für die Neue Zürcher Zeitung.
Details zum Buch
220 S., € 26,-
Paperback
ISBN 978-3-85132-511-9 [vergriffen]
EAN: 9783851325119
Letztes Update: 12.06.2018
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