Lawrence Grossberg
Pessimismus des Willens, Optimismus des Verstands
Schlussstriche und Neuanfänge
Herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Roman Horak
Aus dem Amerikanischen von Brita Pohl
Der Mitbegründer der »Cultural Studies« zieht Bilanz. Europa ist dabei, sich weiter nach rechts zu entwickeln und die Situation in den Vereinigten Staaten stellt sich auch nicht allzu erfreulich dar. Von der Spaltung des Landes ist die Rede und in amerikanischen Qualitätszeitungen wird das Szenario eines drohenden Bürgerkriegs gezeichnet.

   Vor diesem Hintergrund versucht Lawrence Grossberg in seinem Essay, die Logiken, Struktur und Geschichte des Erfolges der amerikanischen Rechten der vergangenen Jahrzehnte – und nicht erst seit Trump – zu begreifen. Zugleich analysiert er das, wie er wohl rechtens meint, Scheitern linker Alternativen: Der Text präsentiert eine kleine Geschichte des politischen Intellektuellen; Grossberg schreibt über die Grenzen seiner Analyse und über die Bedingungen, die oppositionelle Politik überhaupt erst vorstellbar machen.

   

Biographisches:
Lawrence Grossberg ist Morris Davies Professor an der University Chapel Hill (North Carolina). Er ist Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze, die in 18 Sprachen übersetzt wurden. Zuletzt erschienen We All Want to Change the World (das Buch ist gratis online zugängig) und Under the Cover of Chaos.
Roman Horak ist Sozialwissenschaftler in Wien und war bis zu seiner Pensionierung im Herbst 2018 Professor an der Universität für angewandte Kunst.
Pessimism of the Will, Optimism of the Ontellect: Endings and Beginnings ist ein Vortrag, den Grossberg 2018 in Wien hielt.
Lieferbarkeit | Details . . . ▽
ISBN 978-3-85132-931-5
Auflage: 2019
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12 x 20 cm, 115 S., € 14,-
Paperback mit Klappen
EAN: 9783851329315

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