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Slavoj Zizek u.a.
Ein Triumph des Blicks über das Auge
Psychoanalyse bei Hitchcock
Aus dem Englischen von Isolde Charim / Thomas Hübel / Robert Pfaller / Michael Wiesmüller
Cover

Hitchcock legte in Interviews und Analysen immer wieder offen, inwiefern die Ästhetik und Dramaturgie seiner Filme einer raffinierten Logik folgt. Die These der Laibacher Theoretiker um Slavoj Zizek war dazu von Anfang an, dass diese Logik dieselbe ist wie die, die in der Lacanschen Psychoanalyse am Werk ist: Hitchcock als Lacanscher Analytiker. Und nicht nur das.

Denn ist Hitchcock erst einmal als Lacanianer der ersten Stunde erkannt, dann lässt sich auch vieles, was, insbesondere in den deutschen Lacan-Übersetzungen, als unabänderliches Mysterium sprachlicher Abstraktion erscheint, durch Exempel aus dem visuellen Œuvre dieses Meisters sinnfällig machen. Nicht systematisch, aber immerhin kursorisch lässt sich auf diese Weise das gesamte Feld Lacanscher Theoriebildung abschreiten.

Dieses außerordentliche und provokative Buch, eine wegweisende Hitchcockstudie ist ein Standardwerk zum Schnittpunkt von Filmtheorie und Psychoanalyse geworden.

Lieferbarkeit | Details . . . ▽
ISBN 978-3-85132-161-6
Auflage: 2000
vergriffen
16 x 24 cm, 270 S., € 22,-
Broschur mit Fadenheftung
EAN: 9783851321616