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Marc Rölli
Macht der Wiederholung
Deleuze – Kant – Nietzsche
Immanent Denken Bd. 2

Der alltägliche Veränderungswunsch und das Beharrungsvermögen: Worin liegt die Macht der Wiederholung? Wie gelingt es ihr, uns zu tyrannisieren? In seinem neuen Buch erzählt Marc Rölli ihre Geschichte aus philosophischer Sicht, erläutert ihre Zeitverhältnisse und ihre Verstrickung in die vielfältigen Themen des Getrieben-Seins und Regiert-Werdens. Ist die Wiederholung auf die Differenz verpflichtet, wie Deleuze meinte, oder doch auf das »Wiederkäuen des Immergleichen«? Liegen ihre Entstehungsgründe in der Vergangenheit, die sie umkreist, oder doch in einer Zukunft, die sich nicht einholen lässt? Verkörpert sie einen »depravierten«, »vulgären« Modus des Existierens, oder kann ihre Macht auch produktiv entfaltet und aus ihrer eigenen Dynamik heraus gestärkt werden?

Auf der Ebene der Immanenz entfaltet sich die Macht der Wiederholung ungehindert. Nietzsches Gedanken von der »Ewigen Wiederkunft« interpretiert Deleuze als eine Wiederholung der Zukunft, die nicht durch Erkenntnismodelle des kantischen Typs blockiert ist.

Biographisches:
Marc Rölli ist Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig. Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen: Gilles Deleuze. Philosophie des transzendentalen Empirismus (2003, 2012, 2016, 2018) und Kritik der anthropologischen Vernunft (2011).
Lieferbarkeit | Details . . . ▽
ISBN 978-3-85132-922-3
Auflage: 2019
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12 x 20 cm, 176 S., € 22,-
Paperback mit Klappen
EAN: 9783851329223
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