Insa Härtel Zur Produktion des Mütterlichen (in) der Architektur

Eine psychologische Textanalyse

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Die Frage, der dieses Buch nachgeht, richtet sich auf die Produktion des Mütterlichen (in) der Architektur, genauer, in der Rezeption von Architektur, in Diskursen der Psychologie und Psychoanalyse, der Philosophie und Stadtsoziologie. Dabei geht es zunächst um eine Analyse der mit den Bildern von der »ersten Wohnstatt« verbundenen Phantasmen. Schritt für Schritt verschiebt sich dabei die Fragestellung: Läßt sich der Wunsch einer architektonischen »Rückkehr« zur bzw. einer Ab-kehr von der »Mutter« umartikulieren bzw. läßt sich architektonisch auf ein in den herrschenden Repräsentationen nicht Symbolisiertes anspielen?

Der Weg führt von Heideggers Konzeption des Wohnes über Luce Irigaray und Vilém Flusser bis zu Richard Sennett und seinem Plädoyer für urbane Diffe-renz und Inko-härenz und von Walter Benjamin bis zu Daniel Libeskind und seinem Entwurf des Jüdischen Museums in Berlin.

Buchdetails
ISBN 978-3-85132-213-2
16 x 24  , 283 S., € 22,-
Erstauflage: 1999
Paperback mit Schutzumschlag (EBr) Vergriffen. EAN: 9783851322132