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Junktim #2
Forschen und Heilen in der Psychoanalyse:
Alles was Recht ist?
Hg. von Sandrine Aumercier, Katrin Becker, Frank Grohmann
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Sigmund Freuds Frage an Hans Kelsen, ob es einen anderen Weg gibt als den ärztlichen, um herauszufinden, was in den Köpfen der Menschen vor sich geht, gibt sich ohne viel Zutun als eine rhetorische Frage zu erkennen. Der Hintergrund dieser Frage ist aber keineswegs nur rhetorisch.

Die Beiträge in dem Heft untersuchen den inneren Zusammenhang zwischen Begründung der Rechtslehre (Kelsen) und Begründung der Psychoanalyse (Freud) als eigenständige Disziplinen. Besteht die Psychoanalyse zu Recht, ist sie »alles, was Recht ist«?


Inwiefern ist die Frage der Laienanalyse die Frage der Psychoanalyse? Und warum bringt gerade die Begründung der Psychoanalyse als Laienanalyse die Verwandtschaft der inneren Entwicklungsmöglichkeiten der Psychoanalyse mit jenen der Rechtswissenschaft zu Tage?

Biographisches:
Sandrine Aumercier, Studium der Literaturwissenschaft, Philosophie und klinische Psychologie in Paris. Seit 2011 als Psychoanalytikerin und Übersetzerin in Berlin tätig.
Katrin Becker, M.A., Studium der Literaturwissenschaft, Religionswissenschaft und Philosophie, lebt in Berlin, ist Studierende an der Internationalen Psychoanalytischen Universität und aktiv in der Freud-Lacan-Gesellschaft und an der Psychoanalytischen Bibliothek Berlin.
Frank Grohmann, seit 2003 als Psychoanalytiker tätig. Psychoanalytischer Sozialarbeiter (1987-2000). Mitbegründer von Freuds Agorá — Skole for psykoanalysen (Kopenhagen 2010). Seit 2014 psychoana-lytische Praxis in Berlin. Veröffentlichungen zur psychoanalytischen Sozialarbeit, zur Epistemologie der Psychoanalyse und zur Geschichte der psychoanalytischen Bewegung.
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ISBN 978-3-85132-953-7
Erstauflage: 2019
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17 x 24 cm, 154 S., € 14,-
Paperback mit Klappen
EAN: 9783851329537
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Siehe auch:
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