Jacques Lacan
Das Begehren und seine Deutung
Texterstellung durch Jacques-Alain Miller
Aus dem Französischen von Hans-Dieter Gondek
Das Seminar der Jahre 1975–1976 enthält u.a.:
  • eine Ausarbeitung des Begriffs des Begehrens,
  • die Erläuterung des Graphen des Begehrens, dessen Darstellung in Seminar 5 begonnen wurde,
  • die Einführung der Unterscheidung zwischen dem Äußerungsvorgang (éconciation) und dem ausgesagten Inhalt (énoncé),
  • die Einführung des Begriffs »Aphanisis (oder Fading) des Subjekts«, in Auseinandersetzung mit Ernest Jones‘ »Aphanisis des Begehrens«,
  • eine Erläuterung des Kürzels S(Ⱥ), Signifikant des ausgestrichenen Anderen,
  • bezogen auf die Formel des Phantasmas ($◊a): die Deutung der Raute ◊ als Schnitt,
  • in den faszinierenden letzten Sitzungen: die erste Einführung des Objekts a als Rest (noch nicht unter dem Namen »Objekt a«),
  • die Analyse des Traums vom Vater, der nicht wusste, dass er tot war, und die Verortung dieses Traums im Graphen des Begehrens (4 Sitzungen).
  • die Re-Analyse eines von Ella Sharpe gedeuteten Traums (5 Sitzungen), vor allem zur Funktion des Phallus als Signifikant des Begehrens,
  • eine Analyse von Shakespeares Hamlet, unter Verwendung des Graphen des Begehren, auch hier wieder vor allem zur Funktion des Phallus (8 Sitzungen),
  • einen Vergleich zwischen Neurose und Perversion.
Aus: www.lacan-entziffern.de (Rolf Nemitz)

Biographisches:
Jacques Lacan (1901–1981), französischer Psychoanalytiker, interpretierte die Schriften Sigmund Freuds neu und radikalisierte dessen Ansätze, u.a. unter Rückgriff auf die Philosophie.
Hans-Dieter Gondek ist Philosoph und Übersetzer in Deutschland.
Reihe: Das Seminar, Buch VI (1958-1959)
Le désir et son interprétation erschien bei La Martinière, Paris 2013
Lieferbarkeit | Details . . . ▽
ISBN 978-3-85132-964-3
Auflage: 2020
In Vorbereitung für Sept. 2020
16 x 24 cm, ca. 470 S., ca. € 50,-
EAN: 9783851329643