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Federico Ferrari / Jean-Luc Nancy
Ikonografie des Autors
Für den aka | Arbeitskreis Kulturanalyse hg. v. Matthias Schmidt
Aus dem Französischen von Gero Faßbeck und Luca Viglialoro

»Nicht der Autor erzeugt sein Werk, sondern das Gegenteil ist wahr: Das Werk erzeugt seinen Autor.«

Und dieser ist nicht schlichtweg eine Illusion oder ein unberechenbares Gespenst, das auf das Werk projiziert wird. Der Autor ist die Idiosynkrasie des Werkes, ja seine Ikonografie in einem ganz genauen Sinne: die Graphie des Werkes – seine »écriture«, seine Art und Weise, seine unverwechselbare Eigenheit. Er wird darin zur Ikone – er wird Figur, figurales Emblem, Hypostase, Gesicht.

Der Autor, so könnte man sagen, bildet und enthält den Charakter des Werkes, d. h. dessen eigene Konfiguration, seine unersetzbare und unveräußerliche Figur, seine letzte und erste Eigenschaft, die normalerweise unmöglich einzuholen und darzustellen ist.

Der italienische Philosoph Federico Ferrari und Jean-Luc Nancy bereichern die Frage nach der Autorschaft der Schreibenden um ergiebige Facetten.

Biographisches:
Federico Ferrari lehrt Philosophie an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand und ist Übersetzer u.a. von Georges Bataille, Maurice Merleau-Ponty, Maurice Blanchot und Pierre Klossowski ins Italienische.
Jean-Luc Nancy war Professor in Straßburg und ist für viele einer der anregendsten Philosophen der Gegenwart.
Luca Viglialoro ist Professor für Ästhetik, Kunst- und Kulturtheorie an der HBK Essen, Gero Faßbeck ist Postdoc am Institut für Romanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Bibliographisches:
Reihe:    aka | texte
Iconographie de l’auteur erschien bei Éditions Galilée
Buchdetails . . . ▽
ISBN 978-3-98514-017-6
12 x 20 cm, 100 S., € 14,-

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EAN: 9783985140176
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