Johan Schimanski
Grenzungen
Versuche zu einer Poetik der Grenze
Hg. von Anna Babka und Matthias Schmidt im Auftrag des Arbeitskreises Kulturanalyse Wien
»Ohne Grenzquerungen wären wir nicht im Stande, das Andere in uns selbst zu entdecken.« Johan Schimanski entfaltet das Phänomen der Grenze als ein textuelles Geschehen, das in seinem Versuch, Ordnung zu schaffen, ebensoviele Verwerfungen produziert.

Anstelle einer statischen Demarkationslinie konzipiert Schimanski Grenzen als dynamische Gebilde, die als Vorgänge der Grenzung gedacht werden müssen. Da diese grundsätzliche Parallelen zu Schrift aufweisen, eröffnet eine Poetik der Grenze das geeignete Instrumentarium, um die zahlreichen Dimensionen, Charakteristika und Effekte von Grenzungen zu beschreiben, sie in ihrer Ambivalenz zu artikulieren und ihre komplexe politische Struktur lesbar zu machen

Biographisches:
Johan Schimanski ist Professor für Komparatistik/Department Head of Research an der Universität Oslo sowie Inhaber einer Forschungsprofessur für kulturelle Begegnungen an der University of Eastern Finland. Seine Forschungsschwerpunkte sind nationale Identitäten in Literaturen, Arktik-Diskurse, Autorenmuseen, Postkolonialismus und Grenzpoetiken.
Anna Babka ist assoziierte Professorin am Institut für Germanistik der Universität Wien. Sie lehrt und forscht u.a. im Bereich zeitgenössischer deutscher Literatur, der Gender Studies und der Postkolonialen Studien.
Matthias Schmidt ist Literaturwissenschaftler am Institut für Germanistik der Universität Wien, Buchgestalter und Verleger des Sonderzahl Verlags.
Reihe: aka texte #7
Lieferbarkeit | Details . . . ▽
ISBN 978-3-85132-970-4
Auflage: 2020
In Vorbereitung für März 2020
12 x 20 cm, 150 S., € 18,-
EAN: 9783851329704