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Benjamin Sprick
Resonanzen des Virtuellen
Musikalische Kinematographik I
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Benjamin Sprick geht in seiner Studie der Frage nach, in welcher Weise Begriffe, die Gilles Deleuze in seinen beiden Kino-Büchern Das Bewegungs-Bild und Das Zeit-Bild entfaltet hat, auch für die Musik­ästhetik virulent gemacht werden können. Der Akzent liegt dabei auf Aspekten der musikalischen Bewegung, die als ästhe­tisches Medium rekonstruiert wird, in dem sich das Virtuelle aktualisieren und klanglich artikulieren kann. Sprick verfolgt die Vielheiten der musikalischen Bewegung in einem analytischen Dreischritt vom ›Solo‹ des Cellisten, der er selbst ist, bis zum ›Tutti‹ des orchestralen Ensembles und der Notation der kammermusika­lischen Partitur, um die gewonnenen Konzeptionen von Resonanz und Virtualität immer weiter aufzufalten und abschließend an einer Reihe von Werkanalysen zu exemplifizieren. Auf diese Weise wird ein neuer, künstlerisch-wissenschaftlich ausgerichteter Ansatz des musikalischen Denkens entworfen, der seine methodischen Fluchtlinien aus der instrumental­technischen Praxis generiert.

Biographisches:
Benjamin Sprick studierte Cello, Philosophie und Musiktheorie/Kompo­sition. Als Cellist spielte er im NDR-Sinfonieo­rchester Hamburg und ist aktuell Mitglied verschiedener Kammermusik­formationen. Er war Forschungsstipendiat des Graduiertenkollegs ›Ästhetiken des Virtuellen‹ an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und ist Lehrbeauf­tragter an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seine künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungs­schwerpunkte betreffen Aporien einer ›poststrukturalistischen‹ Musiktheorie ebenso, wie das Verhältnis von Musik und Dekonstruktion.
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ISBN 978-3-85132-978-0
Erstauflage: 2020
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16 x 24 cm, 302 S., € 39,-
EAN: 9783851329780
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