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Rahel Sophia Süss
Kollektive Handlungsfähigkeit
Gramsci – Holzkamp – Laclau/Mouffe
Vorwort von Oliver Marchart

»Die Arbeit mit dem Begriff der ›kollektiven Handlungsfähigkeit‹ hat einen praktischen, nicht nur theoretischen Sinn: Es geht nicht nur um die Präzisierung und Problemati­sierung eines Begriffs, sondern um die Verwirklichung einer Möglichkeit zu handeln; darum, diejenigen Potenziale auszumachen, durch die es kollektiven Akteur_in­nen möglich ist, Brüche und Diskontinuitäten im Common Sense herbeizuführen. Es ist das Begreifen, das mit einem kritisch-subversiven Eingreifen in die Verhältnisse einhergeht.«

Die Frage, warum trotz der anhaltenden Krisen keine Transformations­projekte wirkungsmächtig werden, projiziert die Autorin auf die Frage »kritischer« und »subversiver« politischer Handlungsfähigkeit. Wie kann diese im Spannungsfeld von Herrschaft und Widerstand genauer begriffen werden? Insbesondere der Begriff einer kollektiven Handlungs­fähigkeit wird meist unklar verwendet und bedarf der Präzisierung.

Die Autorin befragt dazu drei einschlägige Theorien (Gramsci, Holzkamp und Laclau/Mouffe).

Biographisches:
Rahel Sophia Süß ist Politikwissenschaftlerin und Lektorin an der Universität Wien. Sie ist Mitheraus­geberin des Sammelbands Uni brennt und des Magazins engagée für politisch-philosophische Einmischungen.
Bibliographisches:
Buchdetails . . . ▽
ISBN 978-3-85132-767-0
12 x 20 cm, 183 S., € 22,-
Erstauflage: 2015
Paperback mit Klappen
Vergriffen.
Lieferbarkeit :
D, CH, EU:    nein
A:    Restex.
EAN: 9783851327670
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