Jankélévitch - Bergson lesen VLADIMIR JANKÉLÉVITCH

Bergson lesen

Vorwort, Anmerkungen und Bibliographie von Francoise Schwab

Aus dem Franz. von Jürgen Brankel
»Jankélévitch, lecteur de Bergson« erschien bei Editions du Seuil, Paris 1994
142 S. , EUR 15,-
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-85132-383-2, 2004
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»Wie ist es möglich, dass wir von ihm so lange nichts gewusst haben?« schrieb Iris Radisch in der ZEIT über den »großen Moralphilosophen«. Anlass war das erste Erscheinen deutscher Übersetzungen bei Suhrkamp und Turia + Kant (bei Turia + Kant: »Kann man den Tod denken?« (2003)).
Die Texte von Jankélévitch über Henri Bergson und die »Lebensphilosophie« geben Aufschluss über die Entwicklungslinien von Schelling zur neueren französischen Philosophie. Von Schelling über Bergson bis hin zu Lyotard zeigt sich die Ausrichtung am Erleben, am »vécu«.

Biographisches:
Vladimir Jankélévitch wurde als Sohn russischer Einwanderer 1903 in Bourges geboren. Er studierte Philosophie an der École normale supérieure in Paris, arbeitete als Lehrer in Prag und kehrte 1933 nach Frankreich zurück, um an mehreren Universitäten zu unterrichten. 1939 wurde er eingezogen und ein Jahr später im Krieg verwundet. Er schloss sich der Résistance an. 1951 erhielt er eine Berufung auf den Lehrstuhl für Moralphilosophie an der Sorbonne, wo er bis 1977 lehrte. Jankélévitch starb 1985 in Paris.
Jürgen Brankel: geb. 1943, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie und schloss mit einem Doktorat an der Sorbonne und mit dem Staatsexamen in Hamburg ab. Seit den 1990er Jahren widmet er sich ausschließlich der wissenschaftlichen Forschung und Übersetzungen aus dem Spanischen und Französischen. Für Turia + Kant übersetzte er v.a. Badiou, Jankélévitch und Comte.

Siehe auch:
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Vladimir Jankélévitch - Schriften

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Lucien Jerphagnon - Ahnen und Wollen: Vladimir Jankélévitch