Ruhsam - Kollaborative Praxis: Choreographie MARTINA RUHSAM

Kollaborative Praxis: Choreographie

Die Inszenierung der Zusammenarbeit und ihre Aufführung

205 S. , EUR 22,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-585-0, 2011
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Im Feld der zeitgenössischen Choreographie und Performance-Kunst stellt sich die Frage nach dem Wesen der künstlerischen Kollaborationen. Wurden die künstlerischen Kollektive der 60er Jahre noch durch eine gesellschaftspolitische Utopie zusammengehalten, so gibt es heute keine »kollektive« politische Intention, die von den zusammenarbeitenden KünstlerInnen repräsentiert werden will. In fragilen, temporären und flexiblen Konstellationen, in denen die Heterogenität der Akteure nicht verleugnet oder ignoriert wird, werden unkonventionelle Kollaborationen getestet und in den Performances zur Disposition gestellt.

Die Analyse diverser Arbeitsprozesse erforscht die (politischen) Potenziale und Aporien, die das künstlerische Arbeiten in Gruppen ohne fixe Rollenzuschreibungen und ohne die Unterordnung des Einzelnen unter eine gemeinsame Identität birgt.

Biographisches:
Martina Ruhsam studierte Movement Studies & Performance in Linz und Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien. Sie ist freischaffende Choreographin, Performerin und Autorin sowie Mitglied des Redaktionskollektives von »Corpus - Internetmagazin für Tanz, Choreographie und Performance« (www.corpusweb.net). Von Oktober 2008 bis Februar 2009 leitete sie das Theoriezentrum am Tanzquartier Wien.

Siehe auch:
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