Jankélévitch - Irgendwo im Unvollendeten VLADIMIR JANKÉLÉVITCH / BÉATRICE BERLOWITZ

Irgendwo im Unvollendeten

Aus dem Franz. von Jürgen Brankel
»Quelque part dans l'inachevé« erschien bei Gallimard, Paris 1987
236 S. , EUR 29,-
Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-85132-499-0, 2008
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Der Interviewband »Irgendwo im Unvollendeten« war eine der letzten Veröffentlichungen zu Lebzeiten Jankélévitchs. Geführt von Béatrice Berlowitz greift der Philosoph und Musikhistoriker hier im Gespräch viele der Themen auf, die er zuvor schon, etwa in der »Ersten Philosophie«, auf theoretischer Ebene behandelt hatte. Das Buch führt durch den Horizont des ständig widerstrebenden Denkens Vladimir Jankélévitchs. Wie bereits die »Vorlesungen über Moralphilosophie« (Turia + Kant 2007) vermittelt es auf lebendige Art und Weise, wie Jankélévitch die Welt der scheinbar fest gefügten Ansichten und Meinungen unterläuft, Zwischenräume auslotet und damit letztlich um den mystischen Kern des Daseins kreist.

Bei Turia + Kant erschienen mehrere Titel des Autors, andere sind in Vorbereitung.

Biographisches:
Vladimir Jankélévitch wurde als Sohn russischer Einwanderer 1903 in Bourges geboren. Er studierte Philosophie an der Ecole normale supérieure in Paris, arbeitete als Lehrer in Prag und kehrte 1933 nach Frankreich zurück, um an mehreren Universitäten zu unterrichten. 1939 wurde er eingezogen und ein Jahr später im Krieg verwundet. Er schloss sich der Résistance an. 1951 erhielt er eine Berufung auf den Lehrstuhl für Moralphilosophie an der Sorbonne, wo er bis 1977 lehrte. Jankélévitch starb 1985 in Paris.
Jürgen Brankel: geb. 1943, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie und schloss mit einem Doktorat an der Sorbonne und mit dem Staatsexamen in Hamburg ab. Seit den 1990er Jahren widmet er sich ausschließlich der wissenschaftlichen Forschung und Übersetzungen aus dem Spanischen und Französischen. Für Turia + Kant übersetzte er v.a. Badiou, Jankélévitch und Comte.

Siehe auch:
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Vladimir Jankélévitch - Schriften

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Lucien Jerphagnon - Ahnen und Wollen: Vladimir Jankélévitch